Facebook und Microsoft weiten Suchabkommen aus

Nutzer des Social Networks haben künftig Zugriff auf alle Funktionen von Bing. Bannerwerbung verschwindet von der Facebook-Website. Die hat das Unternehmen bislang exklusiv von Microsoft bezogen.

Facebook und Microsoft haben ihr bestehendes Suchabkommen ausgeweitet. Nutzer des Social Network können künftig über die Facebook-Website auf alle Funktionen der Microsoft-Suchmaschine Bing zugreifen.

Zudem verschwinden klassische Banner-Anzeigen von der Facebook-Website, die das Unternehmen seit 2007 von Microsoft bezogen hat. „Seit Kurzem zeigen wir in einigen internationalen Märkten keine Bannerwerbung mehr an“, heißt es in einer Erklärung des Social Network. Nach weiteren Gesprächen mit Microsoft habe man vereinbart, vollständig auf Werbebanner zu verzichten.

Stattdessen setzt das Netzwerk auf Facebook Ads, ein im Herbst 2007 vorgestelltes Werbeprodukt. Bei diesem Anzeigenformat können Facebook-Mitglieder virtuelle Geschenke verschicken, an Umfragen teilnehmen oder sich der Fan-Seite eines Werbetreibenden auf Facebook anschließen.

„Facebook Ads können auch auf Nutzer ausgerichtet werden – basierend auf den Informationen, die sie zur Verfügung stellen“, so Facebook. „Die Kombination aus zielgerichteter Werbung und sozialer Relevanz ist der Hauptgrund für unseren Strategiewechsel. Microsoft war ein großartiger Partner und wir werden mit ihm weiterhin in anderen Bereichen wie Internetsuche zusammenarbeiten.“

Das Social Network nutzt seit 2008 Microsoft-Technologien für die Websuche und die Einblendung von bezahlten Suchergebnissen. 2007 hatte sich Microsoft mit 240 Millionen Dollar an Facebook beteiligt. Eine damals getroffene Vereinbarung sah vor, dass Microsoft Facebook bis 2011 exklusiv mit Display-Werbung beliefern sollte.

Themenseiten: Bing, Facebook, Internet, Microsoft, Networking, Soziale Netze, Suchmaschine

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