US-Repräsentantenhaus bestätigt Gesetz für Cybersicherheit

Nun muss der Senat es noch verabschieden. Es sieht Schulungsmaßnahmen für Anwender, Unternehmer und Regierungsangestellte vor. Das NIST soll zudem sichere Zugangssysteme entwickeln.

US Congress

Das US-Repräsentantenhaus hat mit großer Mehrheit ein Gesetz zur Verbesserung der Sicherheit im Internet bestätigt. 422 von 427 gültigen Stimmen waren für das 2009 entworfene „Cyber Security Research and Development Act“. Es muss nun aber noch vom Senat bestätigt werden.

Das Gesetz autorisiert das National Institute of Standards and Technology (NIST), ein Fortbildungsprogramm zur Cybersecurity zu entwickeln. Es soll Anwender, Unternehmer und Regierungsangestellte auf Cyberattacken vorbereiten und ihnen Vorsichts- wie auch Gegenmaßnahmen empfehlen. Außerdem sieht die Maßnahme Förderprogramme für Studenten und Forschungszentren vor. Zum dritten soll das NIST mit erhöhter Priorität Systeme für Identitätsmanagement und Zugangskontrolle entwickeln, die sich auf Gebäude, Computernetzwerke und einzelne Datensätze anwenden lassen.

Der Zeitplan sieht vor, dass das NIST sein Fortbildungsprogramm innerhalb von 90 Tagen zusammenstellt. Für die Entwicklung der Sicherheitsstandards hätte das Institut ein Jahr Zeit – ab dem Moment, da der Senat das Gesetz verabschiedet.

US-Bundesbehörden investieren bislang nach Angaben der Regierung 6 Milliarden Dollar jährlich in Cybersecurity. Die USA halten das nicht mehr für genug. Der für die Nachrichtendienste zuständige Dennis Blair hatte vor zwei Tagen geäußert, die USA seien stark durch Cyberattacken bedroht. Und erst vor einer Woche waren 49 Websites von Abgeordneten gehackt und entstellt worden.

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