MWC: NTT DoCoMo demonstriert LTE-Handy

Bei einer Vorführung soll der Prototyp HD-Video per Handynetz empfangen. Der Chipsatz entstand in Kooperation mit Fujitsu, NEC und Panasonic. NTT plant in den nächsten fünf Jahren Milliardenbeträge für den LTE-Ausbau ein.

Der japanische Telekommunikationskonzern NTT DoCoMo will auf dem Mobile World Congress (ab 15. März in Barcelona) ein LTE-Handy vorstellen. Dies hat sein Handy-Partner NEC mitgeteilt. Im Rahmen einer Demonstration soll hochauflösendes Video über das Mobilfunknetz auf den Prototypen übertragen werden.

NEC hat den LTE-Chipsatz des Endgeräts nach eigenen Angaben gemeinsam mit Fujitsu, NTT und Panasonic entwickelt. Das erste Muster sei im Oktober fertig geworden.

LTE steht für „Long Term Evolution„. Der Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) soll irgendwann UMTS (3G) und HSPA (3.5G) ablösen. Die theoretische maximale Downloadrate beträgt 100 MBit/s, im Uplink sind bis zu 50 MBit/s möglich.

Im Dezember waren in Oslo und Stockholm die ersten kommerziellen LTE-Netzwerke gestartet. Betreiber ist in beiden Fällen TeliaSonera, das einen USB-Stick für Notebooks als Empfangsgerät anbietet.

NTT hat für die nächsten fünf Jahre insgesamt 300 bis 400 Milliarden Yen (2,4 bis 3,2 Milliarden Euro) für LTE-Netze budgetiert.

Themenseiten: Handy, MWC, Mobil, Mobile, NTT DoCoMo

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