Studie: 48 Prozent von 22 Millionen untersuchten PCs mit Malware verseucht

Die Zahl ist im dritten Quartal erstmals in diesem Jahr rückläufig. Banking-Trojaner und Downloader kommen zusammen auf einen Anteil von 24,28 Prozent. Im August registrierte die Anti-Phishing Working Group mehr Phishing-Websites als je zuvor.

Die Anti-Phishing Working Group (APWG) hat in ihrem aktuellen Phishing Activity Trends Report (PDF) zum ersten Mal 2009 einen Rückgang von mit Malware infizierten Computern festgestellt. Demnach waren auf 48,35 Prozent der im dritten Quartal 2009 gescannten 22,8 Millionen PCs unerwünschte Software installiert.

Die Untersuchung basiert auf Daten von Rechnern in Unternehmen und Privathaushalten in mehr als 100 Ländern weltweit, die mit dem Online-Scanner von Panda Labs untersucht wurden. Auf 15,89 Prozent der rund 11 Millionen infizierten PCs hat das Sicherheitsunternehmen Banking-Trojaner gefunden, die Passwörter für Onlinebanking stehlen. Gegenüber dem zweiten Quartal sank deren Anteil um 1,05 Punkte auf 15,89 Prozent. In 8,39 Prozent der Fälle (minus 3,05 Punkte) wurden sogenannte Trojan-Downloader entdeckt.

Für August 2009 hat APWG mit 56.362 Phishing-Websites einen neuen Rekord registriert. Auch die Zahl der von Hackern entführen Websites von Markenunternehmen erreichte im August mit 341 einen neuen Höchststand. Die meisten Phishing-Angriffe richteten sich im dritten Quartal gegen Finanzdienstleister (54 Prozent), gefolgt von Bezahldiensten (26 Prozent) und Anbietern von Internetauktionen (8 Prozent).

Der überwiegende Anteil der Phishing-Websites wurde in den USA gehostet. Im August lag Deutschland mit 3,90 Prozent auf dem dritten Platz hinter USA und China, im September auf dem Vierten hinter USA, Hongkong und China.

Themenseiten: Panda Security, Phishing

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