Post erweitert IT-Servicevertrag mit T-Systems

T-Systems ist jetzt auch Rechenzentrumsdienstleister. Die Post erhofft sich in den nächsten fünf Jahren Einsparungen von 400 Millionen Euro. Rund 100 Mitarbeiter wechseln von der Post zu T-Systems.

Deutsche Post DHL erhofft sich durch Outsourcing an T-Systems Einsparungen von 400 Millionen Euro (Bild: Deutsche Post DHL).
Deutsche Post DHL erhofft sich durch Outsourcing an T-Systems Einsparungen von 400 Millionen Euro (Bild: Deutsche Post DHL).

Deutsche Post DHL hat ihre Verträge über Rechenzentrums-, Infrastruktur- und Netzleistungen sowie den Betrieb von Arbeitsplatzsystemen mit T-Systems vorzeitig um fünf Jahre bis Ende 2014 verlängert. Außerdem haben die beiden Unternehmen zusätzliche Dienstleistungen vereinbart.

Von der externen Erbringung der Dienste erhofft sich Deutsche Post DHL in den nächsten fünf Jahren Einsparungen von fast 400 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen des Vertrags liegt nach Angaben der beiden Unternehmen „im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich“.

Im Rahmen des neuen Kontrakts verantwortet T-Systems künftig komplette Prozessketten zwischen Deutsche Post DHL und seinen Kunden. Außerdem übernimmt die Telekom-Tochter den Betrieb von 65 Anwendungen sowie zusätzliche Rechenzentrumsleistungen anderer Dienstleister. Zum 1. April sollen etwa 100 Post-Mitarbeiter zu T-Systems wechseln. Dabei handelt es sich überwiegend um Spezialisten für den Logistikbereich sowie für SAP.

Mitte Dezember hatte T-Systems mit Deutsche Post DHL einen Vertrag für Leistungen in den USA unterschrieben. Damit übernahm T-Systems zum 1. Januar das bisherige Deutsche-Post-DHL-Rechenzentrum in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Auch dieser Vertrag ist auf fünf Jahre angelegt. Sein Volumen liegt laut T-Systems „im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“.

Themenseiten: Business, Outsourcing, T-Systems

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