Plextor steigt in SSD-Markt ein

Die ersten Modelle bieten 64 und 128 GByte Speicherplatz. Die 2,5-Zoll-Laufwerke nutzen MLC-Speicherzellen und einen Marvell-Controller. Sie erreichen Transferraten von bis zu 110 MByte/s beim Lesen und maximal 65 MByte/s beim Schreiben.

Die für ihre optischen Laufwerke bekannte Firma Plextor hat ihre ersten Solid State Drives vorgestellt. Die 2,5-Zoll-Laufwerke arbeiten mit einem Controller von Marvell und einem 64 MByte großen Cache. Sie kommen voraussichtlich im ersten Quartal mit 64 und 128 GByte Speicherkapazität auf den Markt. Preise stehen noch nicht fest.

Plextor PX-64M1S (Bild: Plextor)
Plextor PX-64M1S (Bild: Plextor)

Die SSDs arbeiten mit MLC-Speicherzellen und einem 3-GBit/s-SATA-Interface. Das 64-GByte-Modell PX-64M1S ermöglicht laut Hersteller sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 110 MByte/s und Schreibraten von maximal 65 MByte/s. Zur 128-GByte-Version liegen noch keine Angaben vor.

Die Lese-Performance gibt Plextor mit 42.000 Eingabebefehlen pro Sekunde (IOPS) an. Die Schreibleistung liegt bei 12.000 IOPS. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) beträgt 1,5 Millionen Stunden. Plextors patentierte Wear-Leveling-Technik soll eine lange Lebensdauer gewährleisten.

Im Lese- und Schreibbetrieb verbraucht das PX-64M1S laut Hersteller 0,75 Watt. Im Ruhezustand begnügt es sich mit 0,25 Watt. Es ist zu Windows, Linux und Mac OS X kompatibel. Im Lieferumfang ist die Backup-Software Acronis True Image enthalten. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre.

Themenseiten: Hardware, Plextor, SSD, Storage

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