Microsoft testet Tool zur Migration von MySQL zu SQL Server

Es liegt als Community Technology Preview vor. Die Testversion unterstützt SQL Server 2005 und 2008 sowie MySQL 4.1, 5.0 und 5.1. Das Tool soll Kosten, Aufwand und Risiken eines Umstiegs auf die Microsoft-Datenbank reduzieren.

Microsoft arbeitet derzeit an einem Migrationstool, das Kunden den Umstieg von MySQL auf SQL Server und die cloudbasierte Datenbank SQL Azure erleichtern soll. Es befindet sich noch in einer frühen Testphase und kann als Community Technology Preview kostenlos heruntergeladen werden.

Das Umzugswerkzeug ist Teil der Tool-Sammlung SQL Server Migration Assistant (SSMA). „Das SSMA ist ein Toolkit, das Kosten, Aufwand und Risiken eines Umstiegs auf SQL Server reduziert“, heißt es in Microsofts Data Platform Insider Blog. Es biete eine Bewertung des Migrationsaufwands sowie automatisierte Schemata und Datenmigration von MySQL zu SQL Server.

SSMA für MySQL liegt in zwei Varianten vor: als Version für SQL Server 2008 und für SQL Server 2005. Beide unterstützen MySQL 4.1, 5.0 und 5.1. Einen Veröffentlichungstermin für die finale Version hat Microsoft nicht genannt. Unklar ist auch, ob das Tool nach seiner Fertigstellung kostenpflichtig wird.

Derzeit streiten sich Oracle und die EU-Kommission über die Zukunft von MySQL. Die Wettbewerbshüter aus Brüssel befürchten, dass die geplante Übernahme von Sun Microsystems einen negativen Einfluss auf den europäischen Datenbankmarkt haben wird. Im Dezember hatte die Kommission Zugeständnisse von Oracle wohlwollend zur Kenntnis genommen und sich zuversichtlich gezeigt, eine befriedigende Lösung zu erreichen. Eine Entscheidung soll am 27. Januar fallen.

Themenseiten: Microsoft, SQL, Software

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Microsoft testet Tool zur Migration von MySQL zu SQL Server

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *