Pflegetipps: So bleibt der Notebook-Akku länger frisch

Lithium-Ionen-Akkus haben zwar theoretisch keinen Memory-Effekt, ihr Alterungsprozess beginnt aber dennoch gleich nach der Herstellung. Wie schnell er voranschreitet, liegt in der Hand des Nutzers. ZDNet erklärt, was zu beachten ist.

Lithium-Ionen-Akkus sind einer der Wegbereiter des Mobile Computing: Ob iPod, Notebook oder Netbook – kaum ein Gerät kommt ohne die modernen Stromspeicher aus. Grund sind die im Vergleich zu Nickel-Cadmium-Akkus deutlich höhere Energiedichte sowie der nicht vorhandene Memory-Effekt.

Aber auch Lithium-Ionen-Akkus zeigen Verschleißerscheinungen: Auf der negativen Elektrode sitzt eine für Lithium-Ionen durchlässige Deckschicht. Ist sie beschädigt, wandert Lösungsmittel hindurch und zerstört die Graphit-Elektrode. Mit der Zeit können so beim Laden immer weniger Lithium-Ionen im Graphit gespeichert werden, wodurch die Kapazität des Akkus und die maximal mögliche Stromstärke abnehmen.

Dieser Prozess lässt sich nicht aufhalten, durch bestimmte Verhaltensweisen aber verlangsamen. Die zwei wichtigsten Faktoren sind die Temperatur und der Ladezustand. ZDNet hat die wichtigsten Tipps für den Umgang mit dem Akku zusammengestellt.

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2 Kommentare zu Pflegetipps: So bleibt der Notebook-Akku länger frisch

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  • Am 18. Januar 2010 um 17:15 von Hajo

    Notebook-Akkus pflegen
    Hallo, meinem Notebook fehlt nach dem Ausbau des Akkus die ganze Gehäuseecke samt Gummifuß. Außerdem verliere ich die „Notstromfähigkeit“ beim Netzausfall oder Steckerziehen.
    Also habe ich den Laptop + Akku seit 5 Jahren ständig am Netz (auch im ausgeschalteten Zustand), und er hält noch immer 2 Stunden durch. Alle paar Wochen kommt die Ladeanzeige für ein paar Minuten. Das Thema ist wohl eher eine Frage des geschickten Lademanagements. Der Aufwand für die intelligente Ladung/Ladungserhaltung des Akkus scheint bei den Herstellern doch recht unterschiedlich auszufallen.

    • Am 20. Januar 2010 um 12:26 von Stutzl

      AW: Notebook-Akkus pflegen
      Ich habe das bisher immer so gehandhabt und dabei gute Resultate erzielt. Mein altes Lappi (Fujitsu Siemens AMILO A 1630) habe ich als Desktop-Ersatz betrieben und dabei immer täglich auf Akkubetrieb gestellt, wenn ich gerade nur surfte oder geringe Leistung benötigte. Das war dann so 1-2x am Tag. Ich habe dann immer fast auf 0% heruntergewirtschaftet und dann den Stecker eingesteckt. Anfangs hatte ich so 2,5-3 Stunden Akkulaufzeit und nach 3 Jahren immer noch knapp über 2 Stunden, was nach 3 Jahren wirklich gut ist.
      Richtig ist aber, dass der ständige Dauerbetrieb mit gestecktem Ladegerät den Akku schädigt. Viele Kollegen hatten nach 2 Jahren noch nicht einmal mehr die Hälfte der Kapazität und bei einem diente der Akku gerade mal als „Lückenfüller“ fürs Gehäuse, nach bereits etwaa mehr als 2 Jahren.

      1-2x am Tag fast vollständig entleeren lassen und der Akku hält jahrelang gut durch.

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