Klasse statt Masse: Top-Downloads des Jahres

ZDNet hat die besten Programme des Jahres für Windows und OS X zusammengestellt. Die Anwendungen unterteilen sich in die Bereiche Internet und Kommunikation, Systempflege und Tuning, System-Add-Ons, Office und Multimedia und der Spezialkategorie "Must-Have-Programme.

Das Angebot von kostenloser Software ist riesig, sodass ein einzelner Anwender kaum mehr jedes neue Programm ausprobieren kann. Welche Tools und Lösungen die Installation wert sind, zeigen die folgenden Seiten. Hier hat die ZDNet-Redaktion die bei den Lesern beliebtesten Downloads des Jahres 2015 für Windows- und Mac-Systeme zusammengestellt – aber auch eigene Favoriten der Redakteure sind dabei. Falls Sie uns ein Program empfehlen wollen, das Sie in diese Liste aufnehmen würden, dann schicken Sie uns doch ein Feedback.

Alte Bekannte und neue Must-Haves für Windows

Unter den ZDNet-Lesern wird Google Chrome immer beliebter. Grund dafür sind seine einfache Bedienung und seine Schnelligkeit. Wer auf Chrome aus Datenschutzgründen verzichtet, sei als Alternative Iron von Srware empfohlen. Der auf Chrome basierende Browser bietet deutlich mehr Datenschutz als das Original von Google. Noch führend unter den ZDNet-Lesern ist allerdings Firefox. Obwohl der Mozilla-Browser Marktanteile eingebüßt hat, stehen die Chancen für zukünftiges Wachstum nicht schlecht. Seit einiger Zeit nehmen sich die Entwickler dem vielfach kritisierten hohen Speicherverbrauch an. Trotzdem arbeitet Chrome effizienter.

Im Bereich Internet und Kommunikation gehören ferner E-Mail-Clients und Onlinespeicher und Lesezeichen- und Passwort-Synchronisationsdienst zu den Favoriten. Besonders beliebt waren die Plug-ins WOT und YouTube Unblocker. Ersteres warnt vor betrügerischen Websites, während YouTube Unblocker, das als Plug-in für Chrome, Firefox, Opera und Safari vorliegt, YouTube-Videos abspielt, die hierzulande aufgrund von Rechtsstreitgkeiten zwischen der GEMA und Google gesperrt sind.

Der Schwerpunkt im Bereich Systempflege und Tuning liegt auf Optimierungssoftware. Die Auswahl ist nicht immer einfach. Manche Tools versprechen viel und können nichts. ZDNet hat Tools ausgewählt, die zwar keine Wunder vollbringen, jedoch ihre Versprechungen einlösen. So lässt sich das Optimum aus der Hardware herausholen.

Die beliebtesten Must-Have-Programme sind 2015 Anwendungen, die ihre Leistungsfähigkeit nicht durch bunte Animationen beweisen müssen. Eine alternative Shell gehört genauso dazu wie ein Tool, das Übersicht über die File-Permissions schafft. Packer, Verschlüsselungssoftware und Disk-Image-Utilities runden die Must-Haves ab.

Wichtige System-Add-ons stellen sicher, dass die gängigen Web- und Multimedia-Inhalte auf dem Rechner dargestellt werden und dass Programme funktionieren, die eine bestimmte Laufzeitumgebung wie .Net oder Java angewiesen sind.

Im Bereich Office und Multimedia liegen die kostenlosen Foto- und Bildbearbeitungstools ganz vorne. Neu dabei ist das Java-Programm MediathekView, mit dem man Sendungen aus den Online-Mediatheken verschiedener Sender (ARD, ZDF, Arte, 3Sat, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF, SF) herunterladen kann. Über einen Media-Server wie Plex kann man diese Sendungen von verschiedenen Clients wie AppleTV 4. Generation betrachten.

Themenseiten: Business-Software, Download-Special, IT-Business, Mac, Software, Windows, macOS

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Kai Schmerer
Autor: Kai Schmerer
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2 Kommentare zu Klasse statt Masse: Top-Downloads des Jahres

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  • Am 5. Januar 2016 um 8:03 von KleinFritzchen

    @ZDNet,
    „LittleSnitch“ als Firewall zu bezeichnen trifft es nicht ganz:
    Es ist ein Programm um den ausgehenden Datenverkehr (besser gesagt die aufzubauenden Verbindungen) zu kontrollieren.
    Wenn ein Programm nach draußen „telefonieren“ möchte erkennt LS das und fragt den User wie gehandelt werden soll (erlauben/verbieten? bis zum Beenden/immer?).
    Eine übliche Firewall checkt ja eher den eingehenden Datenverkehr …

    • Am 5. Januar 2016 um 19:11 von Kai Schmerer

      Stimmt. Danke für den Hinweis. Text lautet nun: Beliebtes Tool, um ausgehende Verbindungen zu kontrollieren.

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