O2 will angeblich VoIP-Anbieter Jajah übernehmen

Der Kaufpreis soll 200 Millionen Dollar betragen. Außer der Telefónica-Tochter waren auch Cisco und Microsoft an einem Kauf des VoIP-Anbieters interessiert. Das 2005 gegründete Start-up hat über 25 Millionen Nutzer in 122 Ländern.

Die Telefónica-Tochter O2 scheint einen Bieterwettstreit um das VoIP-Start-up Jajah für sich entschieden zu haben. Das geht aus einem Bericht von The Marker hervor, den die Nachrichtenagentur Reuters zitiert.

Im Lauf dieser Woche soll Jajah für 200 Millionen Dollar den Besitzer wechseln. Gerüchten zufolge waren außer O2 auch Cisco Systems und Microsoft an dem VoIP-Anbieter interessiert.

Das 2005 gegründete Start-up bietet kostenlose Gespräche unter Mitgliedern und vergünstigte internationale Telefonate an. Es hat nach eigenen Angaben über 25 Millionen Nutzer in mehr als 122 Ländern. Zu Jajahs Partnern und Kunden gehören unter anderem Twitter, Microsoft und Intel. Yahoo nutzt den VoIP-Dienst für Internettelefonie über den Yahoo Messenger.

In den vergangenen Jahren hatte Jajah rund 30 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Neben T-Online Venture Fund, der Investmenttochter der Deutschen Telekom, hatten Intel Capital, Sequoia Capital und Globespan Capital Partners Geld in das Start-up gesteckt.

Themenseiten: Business, Jajah, O2, Telefónica, VoIP, Übernahmen

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