Trend Micro prognostiziert Angriffe auf Cloud-Computing-Dienste

Auch virtualisierte Umgebungen und soziale Netzwerke sind nicht vor Cyberkriminellen sicher. Die Forscher halten zudem Windows 7 für unsicherer als dessen Vorgänger Vista. Drive-by-Downloads werden zunehmen.

Trend Micro hat seinen jährlichen Future Threat Report (PDF) veröffentlicht, der künftige Bedrohungen im Internet vorherzusagen versucht. Für das kommende Jahr erwartet das Unternehmen eine steigende Zahl von Angriffen auf Cloud-Computing-Dienste und Virtualisierungslösungen.

Unternehmen können laut Trend Micro mit diesen Technologien zwar Kosten sparen, da sie aber außerhalb der Firewall einer Firma liegen, gehören sie zu den bevorzugten Zielen von Angreifern. Der Ausfall von Microsofts Sidekick-Dienst im Oktober habe gezeigt, wie anfällig die Cloud sei.

Das Sicherheitsunternehmen sagt auch voraus, dass Internetbetrüger vermehrt soziale Netzwerke wie Facebook nutzen werden, um mittels Social Engineering unberechtigt an Daten ihrer Opfer zu gelangen. Internationale Domainnamen stellen laut Trend Micro ebenfalls eine Bedrohung dar. Kriminelle könnten Domains mit kyrillischen Buchstaben erstellen, die seriösen Domains in lateinischer Sprache ähnelten, und sie als Ausgangspunkt für Phishing-Angriffe nutzen.

In ihrem Future Threat Report für das Jahr 2010 kritisieren die Sicherheitsexperten Windows 7. Das Betriebssystem sei durch Änderungen an der Benutzerkontensteuerung weniger sicher als sein Vorgänger Vista. Systemübergreifend erwartet Trend Micro eine Zunahme sogenannter Drive-by-Downloads. Der Besuch einer manipulierten Website reiche künftig aus, um einen Computer mit Schadsoftware zu infizieren.

Themenseiten: Studie, Trend Micro

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