Panda Security warnt Facebook-Nutzer vor Phishing-Angriff

Cyberkriminelle verbreiten über einen angeblichen Weihnachtsgruß die aktuelle Version des Koobface-Wurms. Er kann den Computer des Opfers lahmlegen. Auch gefälschte E-Cards enthalten häufig Schadsoftware.

Panda Security weist Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook auf einen erneuten Phishing-Angriff hin. Cyberkriminelle verbreiten den Sicherheitsexperten zufolge über einen gehackten Account die neueste Variante des „Koobface„-Wurms.

Der Schädling verbirgt sich laut Luis Corrons, technischer Leiter von PandaLabs, hinter einem vermeintlichen Weihnachtsgruß, der zu einer gefälschten YouTube-Seite führt. Klickt ein Anwender den Link auf einer Profilseite an, installiert sich der Wurm auf seinem Rechner und blendet in regelmäßigen Abständen ein Sicherheitsfeld ein. Es zeigt ein sogenanntes Captcha: Hier müssen die Opfer zwei durch Leerzeichen getrennte Wörter eingeben. Tippen sie falsche Zeichen ein, schließt sich das Fenster nicht mehr und legt den Rechner lahm.

Auch die Sicherheitsforscher von G Data warnen Internetnutzer vor gefälschten Weihnachtsgrußkarten und modifizierten E-Card-Seiten. Kriminelle versuchten so, „die Rechner der Empfänger mit Schadcode zu infizieren und unter ihre Kontrolle zu bringen“. Ralf Benzmüller, Leiter des G Data Security Labs, rät, E-Cards von unbekannten Absendern ungelesen zu löschen.

Die neueste Ausgabe des Koobface-Wurms fordert Anwender in regelmäßigen Abständen auf, einen Sicherheitscode einzugeben (Bild: Panda Security).
Die neueste Ausgabe des Koobface-Wurms fordert Anwender in regelmäßigen Abständen auf, einen Sicherheitscode einzugeben (Bild: Panda Security).

Themenseiten: Gdata, Networking, Panda Security, Phishing, Soziale Netze

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