Clouddienst knackt WLAN-Passwörter

Der Einstiegspreis beträgt 17 Dollar. Er fällt auch bei einem Misserfolg an. Die Cloud nutzt für ihren Dechiffrierversuch ein Brute-Force-Verfahren auf Basis eines Wörterbuchs mit 135 Millionen Einträgen.

Ein neuer US-Dienst namens WPA Cracker nutzt Cloud-Computing, um WLAN-Passwörter in weniger als einer Stunde zu knacken. Er setzt rund 400 Cloud-CPUs ein, die eine Wörterbuch-Attacke gegen den WPA-Schlüssel ausführen. Grundlage ist eine Liste mit 135 Millionen Einträgen.

Der Vorgang dauert in der Einstiegsversion zum Preis von 17 Dollar rund 40 Minuten. Wer doppelt so viel zahlt, bekomme den gleichen Service in der Hälfte der Zeit, so der Anbieter.

Interessenten müssen dem Unternehmen einen Mitschnitt des WLAN-Verkehrs im PCAP-Format liefern, den sie mit einem Werkzeug wie aircrack-ng erstellen. Die Datei darf aber nicht größer als 10 MByte sein.

Neben WPA kann WPA Cracker auch dessen Nachfolger WPA2 dechiffrieren. Je simpler das Passwort, desto größer ist die Erfolgswahrscheinlichkeit. Zahlen müssen die Kunden aber auf alle Fälle, auch wenn das Passwort nicht in der Datenbank gefunden werden konnte – was im Fall deutschsprachiger Ausdrücke wahrscheinlich sein dürfte.

Themenseiten: Cloud-Computing, WLAN

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