Microsoft stößt Technologien zur Verwaltung von Online-Inhalten ab

Die zwei Geschäftsbereiche kamen mit der Übernahme des Suchspezialisten FAST zu Microsoft. An der Roadmap für SharePoint 2010 hält Microsoft fest. Außerdem bekräftigt der Konzern seine Enterprise-Search-Strategie.

Microsoft hat zwei Geschäftsbereiche an Rocket Software, ein Softwarehaus von der amerikanischen Ostküste, verkauft. Beide entwickeln und vermarkten Technologien, die die Verwaltung und Veröffentlichung von Online-Inhalten erleichtern sollen. Sie waren Anfang 2008 mit der Übernahme des norwegischen Suchexperten „Fast Search and Transfer“ (FAST) für über 1,2 Milliarden Dollar zu Microsoft gekommen. Wie viel Rocket Software für die FAST-Geschäftsbereiche Folio und Folio bezahlt hat, wurde nicht bekannt gegeben.

Gegenüber ZDNet versicherte ein Microsoft-Sprecher, dass die beiden verkauften Bereiche nicht zum Kern der mit FAST übernommenen Technologien gehörten und von Rocket Software weiter entwickelt und betreut würden. Der Verkauf wirke sich weder nachteilig auf Microsofts Enterprise-Search-Strategie noch auf die Roadmap für SharePoint 2010 aus. Letzteres komme wie angekündigt im Juni auf den Markt.

Der 1987 als eigenes Unternehmen gegründete Bereich „Folio“ hat schon mehrere Verkäufe hinter sich. Er gehörte unter anderem den Firmen Mead Data Central, Open Market und NextPage bevor die Technologie 2004 von FAST erworben wurde. Im Frühjahr gab Microsoft Pläne bekannt, die Suchfunktionen von FAST mit dem SharePoint Server 2010 zu kombinieren, um so die Enterprise-Search-Funktionen von SharePoint zu verbessern. Langfristig soll die Technologie von FAST Kernbestandteil aller Unternehmensanwendungen der Redmonder werden, die Suchtechnologien nutzen.

Themenseiten: Business, Microsoft, Suchmaschine, Übernahmen

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