Facebook kündigt Änderung seines Privatsphäre-Modells an

Nutzer können künftig für jeden eingestellten Inhalt festlegen, wer ihn sehen darf. Die regionalen Netzwerke sollen abgeschafft werden. Im November knackt die Social Community die Marke von 350 Millionen Mitgliedern.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat in einem offenen Brief grundlegende Veränderungen beim Datenschutz und den Privatsphäre-Einstellungen seines Portals angekündigt. Sie sollen in den nächsten Wochen in Kraft treten. Mitglieder des sozialen Netzwerks können künftig beispielsweise für jeden eingestellten Inhalt Zugriffsberechtigungen festlegen.

Zudem teilte Zuckerberg mit, man werde die regionalen Netzwerke komplett abschaffen und stattdessen eine einfache Möglichkeit zur Kontrolle der Privatsphäre bereitstellen. „Wir sind der Ansicht, dass das bisherige System nicht mehr ausreicht, um die Privatsphäre zu kontrollieren“, schreibt er. Nutzer sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, Inhalte für Freunde, Freunde von Freunden oder alle Facebook-Mitglieder sichtbar zu machen.

Sobald die Änderungen umgesetzt sind, wird Facebook nach eigenen Angaben seine Nutzer dazu auffordern, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und zu aktualisieren. „Basierend auf den aktuellen Parametern schlagen wir jedem Nutzer die für ihn optimalen Einstellungen vor.“

In seiner Mitteilung gab Zuckerberg zudem bekannt, dass die Social Community im November die Marke von 350 Millionen Mitgliedern geknackt hat. Erst im September hatte das Portal mitgeteilt, es verfüge über 300 Millionen aktive Nutzer.

Themenseiten: Big Data, Datenschutz, Facebook, Internet, Networking, Privacy, Soziale Netze

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