Anhörung zur Oracle-Sun-Übernahme findet am 10. Dezember statt

Oracle hat um ein Treffen mit der EU-Kommission gebeten. Bis Ende Januar 2010 muss ein Übernahmekonzept vorliegen. Die EU fürchtet negative Auswirkungen auf den Markt für Datenbanksoftware.

Am 10. Dezember werden sich Vertreter von Oracle mit Repräsentanten der EU-Kommission treffen, um über die Übernahme von Sun Microsystems zu verhandeln. Oracle habe um das Treffen gebeten, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf „informierte Kreise“.

Die EU hat wegen der Übernahme Bedenken. Es geht um die Zukunft der Open-Source-Datenbank MySQL.

Die Fusion von Oracle und Sun könnte nach Ansicht der EU negative Auswirkungen auf den Markt für Datenbanksoftware haben. Oracle sieht das als „tiefgreifendes Missverständnis“ des Datenbankmarktes und des Open-Source-Gedankens.

Die EU-Wettbewerbsbehörde hat Oracle bis Ende Januar 2010 Zeit gegeben, die Bedenken zu zerstreuen. US-Senatoren hatten kürzlich die EU gedrängt, zu einer baldigen Entscheidung zu kommen. Wegen Suns wirtschaftlicher Lage stünden amerikanische Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Themenseiten: Business, European Union, Oracle, Sun Microsystems, Übernahmen

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