France Telecom und TDC legen Schweizer Mobilfunktöchter zusammen

Das Joint Venture verfügt über 3,4 Millionen Kunden und ist der zweitgrößte Mobilfunkanbieter des Landes. Sein Marktanteil beträgt 38 Prozent. Die Unternehmen erwarten Synergien in Höhe von 2,1 Milliarden Euro.

France Telecom und der dänische Telekommunikationsanbieter TDC planen, ihre schweizerischen Mobilfunktöchter Orange und Sunrise zusammenzulegen. Mit einem gemeinsamen Anteil von 38 Prozent schaffen sie den zweitgrößten Mobilfunkanbieter des Landes hinter der Swisscom.

Der Orange-Mutterkonzern France Telecom zahlt nach eigenen Angaben 1,5 Milliarden Euro an TDC und erhält einen Anteil von 75 Prozent an dem Joint Venture. Das neue Unternehmen kommt insgesamt auf 3,4 Millionen Mobilfunkkunden. Auf dem Festnetz- und DSL-Markt hält es mit 1,1 Millionen Kunden einen Marktanteil von 13 Prozent. Der Umsatz beläuft sich auf rund 2 Milliarden Euro.

Durch den Zusammenschluss erwarten Orange und Sunrise Synergieeffekte in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Die geschätzten Kosteneinsparungen aus dem operativen Geschäft sollen jährlich bei 132 Millionen Euro liegen. Bei den Investitionsausgaben erwarten die Konzerne zwischen 2010 und 2015 Synergien in Höhe von 376 Millionen Euro. Der Zusammenschluss bedarf noch der Zustimmung der Wettbewerbskommission.

Anfang November hatte France Telecom einen Vertrag über die Zusammenlegung ihrer britischen Mobilfunktochter Orange UK mit T-Mobile UK unterzeichnet. Sie formen mit 28,4 Millionen Kunden und einem Marktanteil von 37 Prozent den größten Mobilfunkanbieter des Landes.

Themenseiten: Business, France Telecom, Handy, Kommunikation, Orange, tdc, Übernahmen

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