Facebook führt Zwei-Klassen-Aktienstruktur ein

Jetzige Teilhaber bekommen zehnmal mehr Stimmrechte. Das stärkt die Hausmacht von CEO Mark Zuckerberg. Branchenbeobachter sehen darin Vorbereitungen auf einen bevorstehenden Börsengang.

Facebook hat eine Zwei-Klassen-Aktienstruktur eingeführt. Wie das Wall Street Journal berichtet, könnte dies auf einen baldigen Börsengang des Social Network hindeuten. Facebook selbst teilte jedoch mit, dass gegenwärtig kein Börsengang geplant sei.

Alle Facebook-Aktionäre besitzen momentan Anteile der Klasse A. Diese Beteiligungen werden in Anteile der Klasse B umgewandelt, wodurch die Aktionäre zehnmal mehr Stimmrechte erhalten als zuvor. Sollten die Inhaber ihre Wertpapiere nach einem Börsengang verkaufen, werden sie in Klasse A zurückgestuft – ansonsten bleiben sie in ihrer Klasse.

Laut Wall Street Journal sichert die Umstrukturierung Facebook-CEO Mark Zuckerberg mehr Macht im Unternehmen. Die Situation würde sich nur ändern, wenn Zuckerberg sich entschlösse, nach einem Börsengang Aktien zu verkaufen.

Der Facebook-Gründer hat wie andere Manager des sozialen Netzwerks schon öfters angekündigt, dass sein Unternehmen irgendwann an der Börse vertreten sein wird. Gleichzeitig betonte er aber immer wieder, dass es noch keine konkreten Pläne gebe. Vor zwei Jahren erklärte Zuckerberg, das ein Börsengang noch „Jahre entfernt“ sei.

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