Supercomputer mit 256 Grafikprozessoren vorgestellt

Der noch namenlose Rechner erreicht eine Leistung von über 200 Teraflops. Zusätzlich zu den Tesla-GPUs verfügt er über 1024 x86-Kerne. Er soll in erster Linie bei der Untersuchung der Wetterentwicklung zum Einsatz kommen.

Forscher der australischen Wissenschaftsbehörde „Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation“ (Csiro) haben einen Supercomputer entwickelt, der sich aus 256 Grafikprozessoren (GPUs) sowie 1024 x86-Kernen zusammensetzt.

Wie das australische Nachrichtenportal CRN meldet, erreicht der noch namenlose Rechner eine Leistung von mehr als 200 Teraflops. Er besteht aus 64 Tesla-S1070-Rackmodulen mit jeweils vier GPUs sowie 128 Rackmodulen mit je zwei Xeon-Prozessoren, was insgesamt 1024 Kerne ergibt.

Die einzelnen Racks sind dem Bericht zufolge über einen InfiniBand-Switch mit 144 Ports verbunden. Zudem kommt ein NAS-System mit 80 TByte von Hitachi zum Einsatz. Die Forscher wollen den Rechner in erster Linie verwenden, um damit die Wetterentwicklung und Strömungsdynamik zu untersuchen.

Der schnellste Supercomputer mit Grafikprozessoren stammt aus China. Er heißt Tianhe-1 und liegt mithilfe von 5120 AMD-GPUs auf Platz 5 der aktuellen Top 500. Er erreicht 563,1 Teraflops.

Themenseiten: Forschung, Hardware, Supercomputing

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