Symantec: Erster gefährlicher iPhone-Wurm im Umlauf

Erneut sind nur entsperrte Geräte betroffen. "iPhoneOS.Ikee.B" übermittelt persönliche Daten und ermöglicht Angreifern einen Remote-Zugriff. Dadurch können sie weitere Schadsoftware übertragen und Passwörter ändern.

Symantec warnt vor einem neuen Wurm, der per Jailbreak entsperrte iPhones befällt. Er trägt den Namen „iPhoneOS.Ikee.B“ und nutzt wie die beiden Schädlinge „Ikee“ und „iPhone/Privacy.A“ den Umstand aus, dass viele Besitzer eines Jailbreak-iPhone das voreingestellte SSH-Passwort „alpine“ nicht ändern. Laut Symantec handelt es sich um den ersten gefährlichen Schädling für Apples Smartphone.

In einem Blogeintrag von Symantec heißt es, dass der Wurm private Daten stehle. Darüber hinaus erhalten die Angreifer die Kontrolle über das Telefon und können Schadsoftware installieren. Auch das Root-Passwort lässt sich ändern, sodass Nutzer per SSH nicht mehr auf das iPhone zugreifen können.

Im Gegensatz zum ersten Wurm, der ausschließlich in Australien sein Unwesen getrieben hatte, hat Symantec iPhoneOS.Ikee.B schon in den Netzen der Mobilfunkanbieter Optus, T-Mobile und UPC sowie in Portugal und Ungarn gesichtet. Er verbreitet sich automatisch von infizierten Geräten auf andere iPhones weiter.

Allen Betroffenen rät Symantec, die Daten von ihrem iPhone zu sichern und es in den Auslieferungszustand zurückzuversetzen. Darüber hinaus empfiehlt das Unternehmen, die aktuelle Version von iPhone OS aufzuspielen. Wer einen Jailbreak durchführt, sollte den Sicherheitsexperten zufolge das SSH-Passwort ändern.

Themenseiten: Apple, Hacker, Mobile, iPhone

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