Fujitsu stellt „ersten echten“ Zero Client vor

Der Bildschirm greift auf einen virtuellen Desktop zu. Er benötigt nur ein kombiniertes Kabel für die Stromzufuhr und den Zugriff auf ein Firmennetzwerk. Das System erscheint Anfang 2010.

Fujitsu hat im Rahmen seiner Hausmesse Visit 09 den nach eigenen Angaben „ersten echten Zero Client“ vorgestellt. Es handelt sich um einen Bildschirm, der auf einen virtuellen Desktop in einer Cloud oder einem Firmennetzwerk zugreift.

Der Fujitsu Zero Client hat weder Prozessor noch Betriebssystem, Lüfter oder bewegliche Teile. Das System benötigt nach Unternehmensangaben nur ein kombiniertes Kabel für die Stromzufuhr und den Netzwerkzugang (PoE). Das Haupteinsatzgebiet sieht Fujitsu in Callcentern, Regierungsbehörden und Geldinstituten.

Unternehmen können laut Fujitsu durch den Einsatz eines Zero Client ihre Kosten reduzieren. Zudem soll das System geringere Instandhaltungskosten und eine längere Lebensdauer als herkömmliche Computer bieten. Der Marktstart erfolgt Anfang 2010. Zum Preis machte der Hersteller keine Angaben.

Fujitsus Zero Client kommt ohne bewegliche Teile und benötigt nur ein Kabel für Stromzufuhr und Netzwerkzugang (Bild: Fujitsu).
Fujitsus Zero Client kommt ohne bewegliche Teile und benötigt nur ein Kabel für Stromzufuhr und Netzwerkzugang (Bild: Fujitsu).

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2 Kommentare zu Fujitsu stellt „ersten echten“ Zero Client vor

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  • Am 3. Februar 2010 um 14:02 von PC-ohne-PC

    PC ohne PC
    interessantes Produkt das sicherlich ab der Cebit 2010 für Aufmerksamkeit sorgen wird. Vielleicht ein Zugpferd für den noch Jungen Markt der Virtualisierung, gerade im Bereich Server-Based-Computing gibt es viel Potenzial. Aber worin besteht der Vorteil zu Thin Clients?

    Pierre Martinow

  • Am 5. März 2010 um 10:25 von Mueller

    Zero Client
    Das gibt es doch schon länger von NComputing. Leider hat sich das noch nicht im Markt herumgesprochen. Die Händler wollen sowieso weiter nur Ihre PC´s verkaufen, statt sich mit neuen Technologien zu befassen. Es ist aber nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das durchsetzten wird. Microsoft hat das auch schon erkannt und Windows MultiPoint Server 2010 vorgestellt.

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