Nvidia stellt Mainstream-Grafik GeForce GT 240 vor

Die Karte verfügt über 96 Streamprozessoren, bis zu 1 GByte RAM und ein 128 Bit breites Speicherinterface. Die 40-Nanometer-GPU taktet mit 550 MHz, der GGDR5-Speicher mit 1700 MHz. Erste GT-240-Platinen kosten rund 90 Euro.

Nvidia hat mit der GeForce GT 240 eine Mainstream-Grafikkarte mit DirectX-10.1-Unterstützung vorgestellt. Sie verfügt über 96 Shaderprozessoren, 32 Textureinheiten, 512 oder 1024 MByte RAM und ein 128 Bit breites Speicherinterface.

Die maximale Bildschirmauflösung beträgt 2560 mal 1600 Pixel. Der im 40-Nanometer-Verfahren gefertigte Grafikchip arbeitet mit einem Takt von 550 MHz, die Shader laufen mit 1340 MHz. Der Speicher taktet je nach Typ mit 1000 MHz (GDDR3) oder mit 1700 MHz (GDDR5).

Die PCI-Express-2.0-Platine unterstützt Nvidias Purevideo-Technologie sowie die Physikbeschleunigung PhysX, OpenGL 3.2, Shader Model 4.0 und die Stream-Computing-Schnittstelle CUDA. Die Videoeinheit VP4 soll den Hauptprozessor bei der Wiedergabe hochauflösender Videos entlasten.

Neben einem VGA- und einem DVI-Anschluss steht auch eine HDMI-Schnittstelle zur Verfügung. Die maximale Leistungsaufnahme gibt Nvidia mit 69 Watt an, so dass die Karte ohne zusätzlichen Stromanschluss auskommt. Dank des kompakten Lüfters nimmt sie nur einen Steckplatz ein.

Einige Grafikkartenhersteller haben bereits erste Modelle der GeForce GT 240 angekündigt, darunter Gigabyte, MSI, Palit, und Zotac. Der Preis von rund 90 Euro ist für die gebotene Leistung allerdings zu hoch. Denn ab etwa 100 Euro bekommt man schon eine deutlich schnellere ATI Radeon HD 4870 von AMD. Und für HD-Videowiedergabe reichen auch die rund 60 Euro günstigeren Einsteigermodelle Radeon HD 4350 oder GeForce 210 aus.

Die GeForce GT 240 arbeitet mit bis zu 1024 MByte GDDR5-Speicher (Bild: Nvidia).
Die GeForce GT 240 arbeitet mit bis zu 1024 MByte GDDR5-Speicher (Bild: Nvidia).

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