RIM stellt neue Dienste für Blackberry-Entwickler vor

Sie sollen die Erstellung von Bezahl- und Werbefunktionen sowie von standortbasierten Anwendungen ermöglichen. Für das Betriebssystem Blackberry OS 5.0 gibt es neue Werkzeuge: Sie erleichtern die Gestaltung von Benutzeroberflächen.

Research in Motion (RIM) hat auf der Blackberry Developer Conference 2009 neue Dienste und Werkzeuge für Entwickler angekündigt. Sie liefern unter anderem Unterstützung für neue Bezahlmethoden sowie für 3D-Grafik in Anwendungen und Spielen für Blackberry-Smartphones.

Der „Blackberry Advertising Service“ soll es Anbietern ermöglichen, Werbung in ihre Applikationen einzubinden. Mit dem „Blackberry Payment Service“ bekommen Entwickler ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie ihre Anwendungen mit Bezahlfunktionen ausstatten können. Der „Blackberry Push Service“ eröffnet registrierten Entwicklern und Inhalteanbietern die Möglichkeit, bis zu 8 KByte große Meldungen im Push-Verfahren an ihre Kunden zu verschicken.

Weitere Neuerungen betreffen standortsbasierte Dienste. Künftig sollen Anwendungen das Telefon über die Funkzelle orten, von einem Ort auf die geografische Position schließen und Reisezeiten berechnen können.

Die 3D-Unterstützung in Blackberry OS 5.0 wird über OpenGL ES realisiert. Für die Gestaltung von Oberflächen gibt es zusätzlich einen neuen „Java GUI Builder“. Das „Blackberry Theme Studio“ soll Entwicklern die Erstellung von Themes erleichtern.

Zudem hat RIM eine Zusammenarbeit mit Adobe angekündigt. Entwickler und Software-Anbieter profitieren davon, indem sie jetzt Flash und Adobes Creative Suite für die Entwicklung von Anwendungen nutzen können.

Darüber plant RIM ein Förderprogramm für Universitäten. Der Hersteller will in Zukunft Lehrstühle mit Kursmaterial über Blackberry-Technik versorgen.

Themenseiten: Handy, Mobil, Mobile, Research In Motion

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