Studie: Firefox hat die meisten Schwachstellen

Zwischen Januar und Juni entfielen 44 Prozent aller Sicherheitslücken auf den Browser. Dafür sind laut Cenzic-CTO Lars Ewe vor allem Plug-ins verantwortlich. Apples Safari landet mit 35 Prozent auf dem zweiten Platz.

Laut einer Studie des Sicherheits-Dienstleisters Cenzic war Mozillas Firefox im ersten Halbjahr 2009 der Browser mit den meisten Sicherheitsproblemen. Zwischen Januar und Juni entfielen Cenzic zufolge 44 Prozent der Fehleranfälligkeiten auf ihn. Apples Safari kommt mit 35 Prozent auf den zweiten Platz. Der Internet Explorer von Microsoft liegt mit 15 Prozent auf Platz 3.

Im zweiten Halbjahr 2008 (PDF) hatte noch der Internet Explorer die Statistik von Cenzic angeführt. Zwischen Juli und Dezember des vergangenen Jahres entfielen auf ihn 43 Prozent aller bekannt gewordenen Schwachstellen. Firefox lag mit 39 Prozent auf dem zweiten Platz.

Nach Angaben von Cenzic-CTO Lars Ewe sind vor allem Plug-ins für die Zunahme der sicherheitsrelevanten Fehler im Firefox verantwortlich. „Die Entwickler können nicht die Sicherheitsaspekte jedes Plug-ins überprüfen“, sagte er gegenüber InternetNews.com. Auch wenn der Browser im Vergleich auf die meisten Codelücken komme, bedeute dies laut Ewe nicht, dass Firefox-Nutzer größeren Gefahren ausgesetzt seien. Cenzic rechne alle bekannt gewordenen Schwachstellen zusammen und unterscheide nicht zwischen kritisch und harmlos.

Themenseiten: Apple, Browser, Firefox, Microsoft, Mozilla, Software

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7 Kommentare zu Studie: Firefox hat die meisten Schwachstellen

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  • Am 10. November 2009 um 11:24 von Skeptiker

    Bitte diese Art von News kritischer hinterfragen!
    Cenzic ist ein Mitglied der SecureIT-Alliance – diese Gruppe bemüht sich darum Windows und die Software dafür zu "promoten". Dass von dieser Seite auf die Konkurrenten geschossen wird ist doch klar.

    Warum sich dies nicht (zumindest als unkommentierter) Hinweis im Text findet, gibt mir stark zu denken!

    Bitte die News kritischer hinterfragen!

    • Am 12. November 2009 um 15:05 von Rudolf

      AW: Bitte diese Art von News kritischer hinterfragen!
      Tja, FF ist nun mal aber ein Trittbrettfahrer-Produkt für Windows OS. Wenn Cenzic als Mitglied der SecureIT-Alliance Windows und die Software dafür versucht zu "promoten", dann tut er das auch für FF und ein "sicherer" FF ist auch für Windows gut, das "ist doch klar".

    • Am 14. November 2009 um 12:03 von DetWAR

      AW: Bitte diese Art von News kritischer hinterfragen!
      Der letzte Satz müsste eigentlich zu Anfang in Fettschrift stehen und sagt eigentlich alles über diese „Studie“ aus:

      Cenzic rechne alle bekannt gewordenen Schwachstellen zusammen und unterscheide nicht zwischen kritisch und harmlos.

  • Am 10. November 2009 um 13:59 von Otto Normal-User

    Firefox
    Da kommt die Computerzeitschrift "Chip" in der aktuellen Ausgabe zu einem ganz anderen Ergebnis.

    • Am 12. November 2009 um 4:15 von nOne

      AW: Firefox
      Chip = die Computer-Bild von heute, deswegen auch ’nur‘ eine Computerzeitschrift, so gesehen ist dies der Otto-Katalog im PC-Bereich, als informelle- Darbietungsform für die Softwarefirmen die ihre Lagerbestände dezimieren müssen! Für den Nähr- und Mehrwert, gibt es eine 5 von 10! die Computerbild schafft es immerhin auf Sagen umworbene 3 von 10 Punkten, da dies kein Fachmagazin sondern eine Ansammlung von Darbietungen ist, die bewusst auf 08/15 abgestimmt ist. Schlagen sie die Computerbild im Geschäft auf, ist die Software schon zu Hause auf dem Rechner und installiert unnötige Tools die keine Sau braucht, im Heft aber als benötigtes Werkzeug angepriesen wird.

      Dann doch lieber ein Blatt was sein Handwerk versteht und von dem man noch etwas lernen kann. Kaufen Sie sich ein Mal ein Fachmagazin und Sie sehen die Bits und Bytes mit anderen Augen:
      PC-Hardware

  • Am 12. November 2009 um 1:37 von Joseph

    Studie Firefox
    bla bla bla …..

    Propaganda bedeutet "Neu-ZDnettisch" > Studie

    Hallo ?

    Das erinnert mich stark an die regelmässigen Ergüsse, wie …

    "Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass …."

    Soviel zum Thema "seriösem" Schurnalismus !

    Aber, und leider glauben viele Lemminge an solches inkompetentes Gesabber !

    Man und Frau fragt sich, wie viel bezahlt MS solchen Schmierfinken für diese

    strategischen Falschinformationen ?

  • Am 14. November 2009 um 12:05 von DetWAR

    ZDnet sinkt in meiner Achtung immer weiter ….
    Der letzte Satz müsste eigentlich zu Anfang in Fettschrift stehen und sagt eigentlich alles über diese „Studie“ aus:

    Cenzic rechne alle bekannt gewordenen Schwachstellen zusammen und unterscheide nicht zwischen kritisch und harmlos.

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