Ebay legt Rechtsstreit um Verkauf von Skype bei

Im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung erhalten die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis einen Anteil an dem Unternehmen. Dafür lassen sie die Urheberrechtsklage fallen. Skype übernimmt die Rechte der genutzten P2P-Technologie.

Logo von Skype

Ebay hat eine Einigung im Rechtsstreit mit Joltid, dem auf Peer-to-Peer-Software spezialisierten Unternehmen der Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis, erzielt. Im Rahmen der Vereinbarung erhält der VoIP-Dienstleister die Rechte an der von ihm genutzten P2P-Technologie „Global Index Software“, und Joltid zieht seine Urheberrechtsklage zurück.

Darüber hinaus treten Friis und Zennström der Investorengruppe bei, die mit Ebay eine Vereinbarung zur Übernahme von Skype unterzeichnet hat. Statt eines 65-prozentigen Anteils hält die Investorengruppe künftig 70 Prozent an Skype. Davon sind wiederum 14 Prozent im Besitz von Joltid. Die restlichen 30 Prozent des Gesamtunternehmens bleiben in den Händen von Ebay.

„Skype ist durch die Vereinbarung gut für die Zukunft aufgestellt – mit neuen Besitzern und der Kontrolle über seine Kerntechnologie“, sagt Ebay-CEO John Donahoe. „Gleichzeitig behält Ebay einen wesentlichen Anteil an Skype und profitiert von dessen Wachstum.“ Das Online-Auktionshaus will den Verkauf der Anteile im vierten Quartal abschließen.

Am Kaufpreis, den Ebay und die Investorengruppe Anfang September auf 1,9 Milliarden Dollar festgelegt hatten, soll sich durch den Einstieg von Joltid nichts ändern. Skype ist damit 2,75 Milliarden Dollar wert. Das Online-Auktionshaus hatte Skype im Jahr 2005 für 2,6 Milliarden Dollar übernommen.

Themenseiten: Business, Ebay, Skype, Urheberrecht, Übernahmen

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