Cisco, EMC und VMware planen angeblich Joint Venture

Die Unternehmen wollen gemeinsam Produkte und Dienste für Rechenzentren vermarkten. Sie kombinieren Storage von EMC, Netzwerkausrüstung von Cisco und Virtualisierung von VMware. Die offizielle Ankündigung ist für Mittwoch geplant.

Cisco Systems, EMC und VMware werden angeblich noch diese Woche ein Joint Venture ankündigen, das auf Virtualisierung basierende Produkte und Dienste für Rechenzentren anbietet. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf den Unternehmen nahestehende Quellen.

Die neuen Produkte mit dem Namen „V-Block“ sollen Storage-Lösungen von EMC mit Netzwerkausstattung und Virtualisierungsdiensten von Cisco sowie VMwares Virtualisierungstechnologie kombinieren. Dem Bericht zufolge können Unternehmen die Produkte als End-to-End-Lösung in ihren Rechenzentren einsetzen oder als Dienstleistung beziehen.

Cisco verkauft schon seit Jahren als Reseller EMCs Storage-Lösungen. Der Netzwerkspezialist ist zudem Anteilseigner von VMware, das wiederum zu EMC gehört.

Anfang des Jahres hatte Cisco seinen Einstieg in den Bladeserver-Markt angekündigt. Das als „Unified Computing“ vermarktete Produkt legt den Schwerpunkt auf bessere Ausnutzung und Umsetzung der Virtualisierung von Rechenzentren. Darin enthalten sind auch Support und Software-Integration von Partnern wie Intel, Microsoft, EMC und VMware.

Die offizielle Ankündigung des Joint Ventures ist laut WSJ für Mittwoch geplant, vor der Bekanntgabe von Ciscos Quartalszahlen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll einen eigenen CEO bekommen. Vertreter von Cisco, EMC und VMware wollten den Bericht nicht kommentieren.

Themenseiten: Business, Cisco, EMC, Networking, Netzwerk, Storage, VMware, Virtualisation, Virtualisierung

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