Stadtverwaltung Los Angeles nutzt künftig Google Apps

30.000 Mitarbeiter versenden ihre Mails demnächst per Clouddienst. Der Verwaltungsrat hat die Entscheidung einstimmig getroffen. Bedenken kommen vor allem von Seiten der Polizei.

Logo von Google Apps

Die Stadtverwaltung von Los Angeles wechselt auf die Kommunikationslösung Google Apps. 30.000 Mitarbeiter werden den cloudbasierten Dienst künftig für die Kommunikation insbesondere per E-Mail nutzen, wie die Los Angeles Times berichtet. Der zwölfköpfige städtische Verwaltungsrat hat die Entscheidung laut der Zeitung einstimmig getroffen.

Die Zeitung nennt ein Volumen von 7,25 Millionen Dollar (etwa 5 Millionen Euro). Das lässt auf eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren schließen – schließlich kostet Google Apps Enterprise pro Mitarbeiter und Jahr bekanntlich 50 Dollar. Vor Los Angeles hatte sich schon die Stadt Washington DC für Google Apps entschieden.

Die Los Angeles Times berichtet weiter, Google habe seit über einem Jahr um den Auftrag gekämpft. Auch andere Anbieter hätten an der Ausschreibung teilgenommen – darunter Microsoft.

Trotz fehlender Gegenstimmen bei der Abstimmung wurden Bedenken laut. Einige Stadtväter erklärten, dass der Mail-Dienst noch nicht ausreichend erprobt sei. Zudem gibt es angeblich keine Haftungsklausel für den Fall von Datenverlust. Bedenken äußerte auch die Polizei: Sie müsse nun vertrauliche Daten bei Google speichern.

Googles Geschäftsplan sieht vor, mit den an Unternehmen lizenzierten Apps ab 2010 Gewinn zu machen. Um Firmen den Umstieg von bestehenden Lösungen zu erleichtern, stellt das Unternehmen unter anderem Hilfestellungen und Tools für die Migration von Lotus Notes und von Microsoft Exchange zur Verfügung.

Themenseiten: Business, Cloud-Computing, E-Mail, Google, Software

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