Bericht: Yahoo will OneRiot für Echtzeitsuche nutzen

In Kürze soll ein Abkommen unterzeichnet werden. Durch die Zusammenarbeit erweitert Yahoo seine Suche um Daten von Facebook, Twitter und Digg. Aktuell prüft der Suchanbieter, ob solche Inhalte für seine Anwender nützlich sind.

Yahoo plant angeblich, seine Suche um Resultate in Echtzeit zu erweitern. Laut Techcrunch will es zu diesem Zweck aber nicht mit Twitter oder Facebook zusammenarbeiten, sondern eine Partnerschaft mit dem Suchdienstleister OneRiot schließen.

OneRiot betreibt eine gleichnamige Echtzeitsuche, die unter anderem auf öffentliche Daten von Facebook, Twitter und Digg zugreift. Laut Bericht soll die Zusammenarbeit von Yahoo und OneRiot schon in Kürze besiegelt werden.

Gegenüber Techcrunch wollte Yahoo die Verhandlungen mit OneRiot nicht bestätigen, erklärte aber: „Echtzeitsuche ist sehr wichtig, und wir führen derzeit verschiedene Tests durch, um herauszufinden, ob solche Inhalte für unsere Anwender nützlich sind.“ Nach der Testphase werde das Unternehmen entscheiden, ob es Echtzeitresultate in die Yahoo-Suche einbindet oder nicht.

Eigentlich sind sich Microsoft und Yahoo seit Ende Juli einig, dass Bing künftig die Yahoo-Suche antreiben wird. Und in der vergangenen Woche hatte Microsoft ein Suchabkommen mit Twitter und Facebook vereinbart, in dessen Rahmen das Unternehmen die Erlaubnis erhält, seine Suchresultate um Tweets und öffentlich zugängliche Informationen von Facebook-Mitgliedern zu erweitern. Sollte das Suchabkommen zwischen Microsoft und Yahoo also zustande kommen, würde eine Kooperation von Yahoo mit OneRiot vermutlich hinfällig.

Auch Google hat vor einigen Tagen ein Suchabkommen mit Twitter geschlossen. Das unabhängig davon entwickelte Google-Labs-Projekt Social Search, das Echtzeitsuche bei Sozialen Netzen einschließt, startet kommenden Montag.

Yahoo will für seine Echtzeitsuche angeblich mit dem Suchdienstleister OneRiot zusammenarbeiten (Screenshot: Tom Krazit/CNET).
Yahoo will für seine Echtzeitsuche angeblich mit dem Suchdienstleister OneRiot zusammenarbeiten (Screenshot: Tom Krazit/CNET).

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