Windows Touch: Alternative zu Tastatur und Maus?

Microsoft ist besonders stolz auf die Touch-Funktionen von Windows 7. Das neue OS soll der Fingerbedienung von PCs zum Durchbruch verhelfen. Im ZDNet-Test zeigen sich aber einige prinzipbedingte und hausgemachte Schwächen.

Finger weg vom Display – diese goldene Regel bei der Computernutzung soll sich nach den Vorstellungen von Microsoft bald erübrigt haben. Denn Windows 7 unterstützt nicht nur ganz allgemein Touchscreens, sondern sogar Multitouch. Es kann also gleichzeitig mehrere Eingaben verarbeiten.

Dieses Konzept hat mit dem iPhone seinen Durchbruch erlebt und ihm Millionen begeisterte Nutzer beschert. Einen vergleichbaren Effekt erhoffen sich die Redmonder auch für Windows 7 und die PC-Plattform.

Die Herausforderungen ist aber deutlich größer: Während Apple sein Smartphone konsequent für die Fingerbedienung optimieren konnte – andere Eingaben werden nicht unterstützt -, muss Microsoft weiterhin Maus und Tastatur berücksichtigen. Die seit langem bekannte GUI konnte man auch nicht einfach über Bord werfen. Vielmehr ging es um deren Optimierung für den Finger.

Der Test von Windows Touch wird auf einem Dell Latitude XT2 durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Convertible-Tablet-PC mit Stifteingabe und kapazitivem Touchscreen. Letzterer reagiert nicht auf Druck, sondern schon bei Berührung – was sehr viel feinfühliger ist. Bessere Gegebenheiten als beim XT2 kann man nicht vorfinden. Um Multitouch zu nutzen, ist die Installation des Panel-Treibers von N-trig notwendig. Windows 7 erkennt dann bis zu vier Eingabepunkte. Geräte im Handel sind üblicherweise vorkonfiguriert.

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Windows 7

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1 Kommentar zu Windows Touch: Alternative zu Tastatur und Maus?

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  • Am 9. November 2009 um 17:36 von ghadam

    windows 7 touchscreen
    In Büros wird sich sowas bestimmt nicht durchsetzen, denn ein aufrecht vor vor dem Nutzer stehender Bildschirm als touchscreen wäre ergonomisch verheerend. Bei längerem Arbeiten würde nicht nur der Arme schwer, sondern es käme häufig zu schmerzhaften Schulter-Arm-Syndromen. Die sich daraus ergebenden Ausfallzeiten wird kein Unternehmen haben wollen. Im privaten Bereich werden sich bestimmt viele verführen lassen, schließlich ist das ja was neues, das man unbedingt haben und dann auch nutzen muss!

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