Bespitzelungsaffäre: Deutsche Bahn soll Millionenstrafe zahlen

Das Unternehmen hat einen Bußgeldbescheid des Datenschutzbeauftragten Alexander Dix erhalten. Es soll für das Ausspionieren von Mitarbeitern 1,1 Millionen Euro Strafe zahlen. Die Bahn hat 14 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen.

Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix hat für den Bespitzelungsskandal bei der Deutschen Bahn ein Bußgeld in Höhe von 1,1 Millionen Euro gegen das Unternehmen verhängt. Die Bahn kündigte an, die Strafe zu prüfen.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat der Konzern 14 Tage Zeit, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Aus dem Dokument geht hervor, dass die interne Sicherheitsabteilung und die Mitarbeiter der Korruptionsbekämpfung gegen den Datenschutz, das Betriebsverfassungsgesetz, das Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer sowie gegen Konzernrichtlinien verstoßen und sich somit strafbar gemacht haben.

Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Bahn die Daten ihrer Mitarbeiter zwischen 1998 und 2006 insgesamt dreimal überprüft hat, um Korruptionsfälle aufzudecken. Teilweise waren auch Angehörige von Mitarbeitern durch die Bahn ausspioniert worden.

Themenseiten: Big Data, Business, Datenschutz, Deutsche Bahn, Gerichtsurteil

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