Oracle OpenWorld: Larry Ellison schießt gegen IBM

Er kritisiert den Stromverbrauch von IBM-Servern und vergleicht die Umweltkampagne des Konkurrenten mit Wahlslogans der Republikaner. Zudem will Oracle zusammen mit Sun IBM bei der Leistung von Datenbankservern überholt haben.

Larry Ellison (Foto: Chris Duckett/ZDNet)
Larry Ellison (Foto: Chris Duckett/ZDNet)

In seiner Eröffnungsrede der Oracle OpenWorld-Konferenz hat sich Oracle-CEO Larry Ellison über IBM-Datenbanksysteme lustig gemacht. IBMs Umwelt-Werbekampagne verglich er mit der Werbung der Republikaner bei der vergangenen Präsidentschaftswahl in den USA.

Sun-Hardware mit Oracle-Software habe einen IBM Server Power 595 mit dem Betriebssystem AIX und DB2-Datenbank vom ersten Platz im TPC-C-Performance-Test verdrängt. Das Sun-Oracle-Gespann biete 25 Prozent mehr Datendurchsatz und benötige dafür nur ein Sechstel des Stromverbrauchs sowie ein Achtel des Platzes. „IBMs Chip wird ‚Power‘ genannt, jetzt wissen wir auch warum“, sagte Ellison in Anspielung auf den Stromverbrauch.

Ellison verglich IBMs Werbekampagne Smarter Planet mit dem umstrittenen Slogan „Drill, baby, drill“ von Sarah Palin, der ehemaligen Gouverneurin von Alaska. Die Republikaner hatten damit im Präsidentschaftswahlkampf für die Ausweisung von mehr Ölbohrfeldern geworben. Bei den politischen Gegnern wurde der Spruch zu einem Sinnbild für eine konservative Energiepolitik und Raubbau an der Umwelt.

In seiner Ansprache versuchte Ellison, Spekulationen darüber zu zerstreuen, dass Oracle im Zuge der Übernahme von Sun Technologien dieses Unternehmens aufgeben wolle. Oracle werde mehr Geld für Sparc, Solaris und MySQL ausgeben als Sun selbst, betonte er.

Themenseiten: Business, IBM, Oracle, Server, Servers

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