VMware patcht zwei Löcher in Fusion

Betroffen sind die Mac-OS-Versionen von Fusion bis Versionsnummer 2.0.5. Beide Fehler stecken in der Kernelerweiterung vmx86. Sie ermöglichen Manipulationen auch ohne Administratorrechte beziehungsweise erfolgreiche DoS-Attacken.

Ein jetzt veröffentlichtes Update für VMware Fusion stopft zwei Löcher, durch die ein Angreifer die Kontrolle über einen Computer erlangen oder ihn zum Absturz bringen kann. In einem Warnhinweis hatte VMware schon am Dienstag auf die Schwachstellen hingewiesen, die im Softwarekernel stecken.

Fusion ermöglicht es Nutzern von Macs mit Intel-Prozessoren, Windows-Anwendungen parallel zu solchen zu betreiben, die unter dem Apple-OS laufen. Die Lücke betrifft alle Mac-Versionen von Fusion bis einschließlich 2.0.5.

Einer der Fehler, der in der Codeausführung des Kernels steckt, wird durch ein Problem mit der Dateiberechtigung in der Kernelerweiterung vmx86 hervorgerufen. In dieser Erweiterung steckt auch der andere, ein Ganzzahlüberlauf. Er macht einen erfolgreichen Denial-of-Service-Angriff möglich, wie VMware schreibt. Um die Lücken auszunutzen, muss der Angreifer nicht über Administratorrechte verfügen.

VMware rät Nutzern der Mac-OS-X-Software, Version 2.0.6 von Fusion herunterzuladen. Abhängig von der verwendeten Version bekommen einige Kunden sogar ein zwölfmonatiges Abonnement von McAfee VirusScan Plus 2009 kostenlos.

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