Amazon legt Rechtsstreit um gelöschte E-Books bei

Der Kläger und seine Anwälte erhalten 150.000 Dollar Schadenersatz. Das Geld muss für wohltätige Zwecke verwendet werden. Amazon will künftig keine Inhalte mehr von seinem E-Book-Reader löschen.

Amazon hat einen Rechtsstreit um gelöschte Kindle-E-Books außergerichtlich beigelegt. Der Online-Einzelhändler zahlt dem Kläger Schadenersatz in Höhe von 150.000 Dollar, mit der Auflage, dass dieser das Geld für wohltätige Zwecke einsetzen muss.

Der Schüler Justin Gawronski hatte den Online-Einzelhändler verklagt, nachdem dieser den Roman „1984“ von seinem Lesegerät gelöscht hatte. Dabei wurde dem Schüler zufolge auch seine Hausaufgabe entfernt. Er hatte den E-Book-Reader genutzt, um das Werk zu bearbeiten und mit Randnotizen zu versehen. Gawronski selbst hat, wie weitere von der Aktion betroffene Nutzer, einen Amazon-Gutschein in Höhe von 30 Dollar erhalten.

Amazon hat zudem eingewilligt, digitale Bücher, Magazine und Zeitschriften künftig nicht mehr nachträglich zu bearbeiten oder von seinen E-Book-Readern zu löschen. Die Vereinbarung regelt auch, dass Amazon Inhalte künftig nur nach richterlicher Anordnung entfernen darf, oder um die Verbreitung von Computerviren zu stoppen.

Themenseiten: Amazon, Business, E-Books

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