Panda Security meldet deutlichen Malware-Anstieg im September

Die Zahl der infizierten Rechner hat in diesem Monat weltweit um 15 Prozent auf 59 Prozent zugelegt. In Deutschland sind 48,89 Prozent aller Computer von Schadsoftware befallen. Auch der Anteil von Spam-Nachrichten ist gestiegen.

Panda Security hat im September einen deutlichen Anstieg an Schadsoftware verzeichnet. Von August bis September 2009 ist den Sicherheitsexperten zufolge die Zahl der infizierten Computer weltweit um 15 Prozent auf 59 Prozent angestiegen. Das ist Jahresrekord.

Die Sicherheitsforscher haben ihre Untersuchung in 29 Ländern durchgeführt. Deutschland liegt mit einem Anteil von 48,89 Prozent infizierter Computer auf Platz 23. Am höchsten ist die Rate befallener Rechner in Taiwan und Russland mit 69,1 beziehungsweise 67,99 Prozent.

Wie aus der Studie weiter hervorgeht, machen Trojaner, Adware, Würmer und Viren in den Vereinigten Staaten den größten Anteil an Schadsoftware aus. „Das ist ein klares Zeichen dafür, dass Hacker immer raffinierter werden“, so Luis Corrons, Technical Director der PandaLabs. Stark wachsen laut Corrons vor allem Angriffe über soziale Netzwerke.

Ein deutliches Plus an Spam-Nachrichten hat gleichzeitig Symantec festgestellt. Aus dem MessageLabs Intelligence Report für September geht hervor, dass die weltweite Spam-Quote gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent auf 88,1 Prozent zugelegt hat. Der Großteil dieser Nachrichten wird über sogenannte Botnets versendet, die laut Symantec für 87,9 Prozent aller Spam-Meldungen verantwortlich sind.

In Deutschland sind 48,89 Prozent aller Rechner von Malware befallen (Bild: Panda Security).
In Deutschland sind 48,89 Prozent aller Rechner von Malware befallen (Bild: Panda Security).

Themenseiten: Big Data, Datendiebstahl, Internet, Panda Security, Phishing, Spam, Spyware, Symantec

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3 Kommentare zu Panda Security meldet deutlichen Malware-Anstieg im September

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  • Am 30. September 2009 um 17:05 von Fritz

    Die Kirche im Dorf lassen!
    Unter Schadsoftware fallen für mich Viren und Trojaner, aber nicht Adware und auch keine Cookies, die zwar meine Aktivitäten verfolgen, aber den cookie-üblichen Beschränkungen unterworfen sind. So gerechnet dürften die Befallszahlen weit niedriger liegen.

    • Am 30. September 2009 um 17:31 von Mocca

      AW: Die Kirche im Dorf lassen!
      der verkauf von internetsuites/virenscannern muss wohl angekurbelt werden, da kann ein bisschen PR nicht schaden.

      % Infected PCs == % DAU ??

  • Am 1. Oktober 2009 um 8:45 von Thomas

    Noch nicht aufgefallen ?
    Panda warnt doch mehr oder weniger regelmäßig jeden Monat vor irgendwelchen gestiegenen Bedrohungen. ZDNet sollt evtl. einfach eine virtuelle LED "Panda warnt" auf der Web-Seite installieren. Der Informationsgehalt Pandas Unkenrufe ist doch ohnehin recht gering.

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