Verlage bitten um Fristaufschub für Google Book Settlement

Der Gerichtstermin soll nach ihrem Willen nicht Anfang Oktober, sondern erst im November stattfinden. Die Beteiligten wollen das Abkommen überarbeiten. Damit reagieren sie auf die Kritik des US-Justizministeriums, das eine Neufassung gefordert hatte.

Im Streit um das Google Book Settlement haben US-Verleger das zuständige Gericht gebeten, die für Anfang Oktober angesetzte Verhandlung um einen Monat zu verschieben. Sie wollen die Zeit nutzen, um ihre Vereinbarung mit Google zu überarbeiten. Damit gehen sie auf eine Forderung des US-Justizministeriums ein, das eine Neufassung des umstrittenen Buch-Deals fordert.

Wie aus dem Schreiben an das Gericht hervorgeht, ist Google mit einer Verschiebung der Verhandlung einverstanden. Die Open Book Alliance, eine Gruppe von Unternehmen und Organisationen die gegen das Google Book Settlement sind, hat ebenfalls positiv auf den Vorschlag der Verleger reagiert.

„Dies ist ein großer Erfolg für die vielen Personen und Verlage, die Bedenken gegen die Vereinbarung geäußert haben“, so die Open Book Alliance in einer Stellungnahme. „Es ist zudem ein gewaltiger Rückschlag für Google, das über Monate hinweg der Meinung war, dass das Abkommen nicht überarbeitet werden müsse.“

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