Microsoft kauft Parallel-Computing-Spezialisten

Interactive Supercomputing wird Teil der Windows Server Division. Die Mitarbeiter des Unternehmens wechseln zum Microsoft-Forschungszentrum in Massachusetts. Der Softwareanbieter integriert ISC-Technologien in künftige Produkte.

Microsoft hat die Vermögenswerte und Technologien von Interactive Supercomputing (ISC) gekauft. Einem Blogeintrag der Windows Server Division zufolge ist ISC auf Desktop-Software für Parallel Computing und High Performance Computing spezialisiert.

Mit der Übernahme will der Softwareanbieter seine Bemühungen im Bereich High-Performance-Server vergrößern und seine Position gegenüber Linux-Betriebssystemen stärken. Nach Angaben von Kyril Faenov, General Manager der Microsoft-Sparte für High-Performance- und Parallel-Computing-Technologien, schließen sich ISC-CEO Bill Blake und sein Team dem New England Research and Development Center in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts an.

„Wir haben kürzlich damit begonnen, ISC-Technologien in künftige Versionen von Microsoft-Produkten zu integrieren“, schreibt Faenov. Ziel sei es, High-Performance- und Parallel-Computing auf dem Desktop und in Clustern zu vereinfachen. Microsoft werde in den nächsten Monaten Details bekannt geben. Den technischen Support für Star-P-Kunden von ISC übernimmt der Softwareanbieter ab sofort.

Microsoft unterhält mehrere Projekte im Bereich Parallel Computing. Dazu gehören die Axum-Programmiersprache und die Parallel-FX-Erweiterung des .NET-Framework. Anfang des Jahres hat das Unternehmen die eXtreme Computing Group geschaffen, die unter der Leitung des Supercomputing-Experten Dan Reed steht und die sich auf Exascale-Computing spezialisiert, einer Weiterentwicklung des High Performance Computing.

Themenseiten: Business, Microsoft, Supercomputing, Übernahmen

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