VMware schließt Übernahme von SpringSource ab

Der 420 Millionen Dollar teure Zukauf wird als eigenständiger Bereich weitergeführt. Die Leitung behält SpringSource-Gründer und -CEO Rod Johnson. Geplant ist unter anderem die Entwicklung von Platform-as-a-Service-Lösungen.

VMware hat die Mitte August angekündigte Übernahme von SpringSource jetzt abgeschlossen. Die Kaufsumme von 420 Millionen Dollar setzt sich aus 362 Millionen Dollar in bar und 58 Millionen Dollar in Aktien zusammen.

SpringSource wird als eigenständiger Bereich in VMware aufgehen und von SpringSource-Gründer und -CEO Rod Johnson als General Manager weitergeführt. Der Fokus liegt auch in Zukunft auf der Entwicklung von Enterprise- und Web-Applikationen bei sämtlichen Plattformen. Zusätzlich sollen gemeinsam integrierte Platform-as-a-Service-Lösungen entwickelt werden, die entweder im Rechenzentrum von Unternehmen oder bei einem Cloud-Service-Provider laufen.

Zu den Produkten des vor fünf Jahren gegründeten Unternehmens SpringSource gehört das auf Java basierende „Spring Framework“, das nach Unternehmensangaben weltweit zwei Millionen Entwickler nutzen. Es stellt eine Programmierumgebung zur Verfügung, mit der sich Anwendungen plattformübergreifend auf Serverumgebungen von IBM, Oracle und anderen Anbietern betreiben lassen.

Zudem ist SpringSource an der Entwicklung des Java-Anwendungsservers Apache Tomcat beteiligt, den 60 Prozent der Unternehmen verwenden, die Java-Server-Anwendungen einsetzen. In den letzten zwei Jahren hat SpringSource rund 95 Prozent aller Patches für Apache Tomcat bereitgestellt.

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