Beta von Opera Mini 5 steht zum Download bereit

Der Browser für Mobiltelefone mit Java-Unterstützung kommt mit von der Desktop-Version bekannten Features wie Schnellwahl, Passwortmanager und Tabbed Browsing. Skins und der Lesezeichendienst Opera Link fallen dafür weg.

Opera hat eine Beta seines Browsers Opera Mini 5 für Mobiltelefone mit Java-Unterstützung freigegeben. Der Handy-Browser übernimmt viele Funktionen seines Desktop-Kollegen Opera 10 für Windows und Mac, darunter die Schnellwahl, Tabbed-Browsing und einen Passwortmanager.

Die Beta von Opera Mini 5 beherrscht Tabbed Browsing (Bild: Opera).
Die Beta von Opera Mini 5 beherrscht Tabbed Browsing (Bild: Opera).

Wenn der Anwender eine neue Seite öffnet, sieht er zunächst die Schnellwahl mit neun Vorschaubildern von häufig besuchten Websites. Welche Seiten gezeigt werden, kann der Anwender selbst festlegen. Die Schnellwahl ersetzt die Link-Seite der Vorgängerversion Opera Mini 4.2 mit Such- und Adresseingabefeld. Diese sind in der aktuellen Beta von Opera Mini 5 noch getrennt, liegen aber jetzt auf einer Linie: Der Anwender kann nun sofort Text eingeben. Die Meldung der Version 4.2, dass man mit dem Tippen beginnen kann, ist verschwunden.

Auch das Navigationsmenü haben die Entwickler überarbeitet. Es befindet sich jetzt am oberen Bildschirmrand und funktioniert komplett über Icons. Drückt man auf Telefonen mit Tastatur den Pfeil nach unten, öffnen sich die Menüs und zeigen weitere Einträge. Dazu gehören die Lesezeichen, der Verlauf, die Einstellungen und die neu hinzugekommene „Suchen-auf-der-Seite“-Funktion. In Opera Mini für Windows Mobile und Symbian-Telefone gab es das Feature bereits. Jetzt ist es auch auf dem Java-Browser angekommen.

Öffnet ein Nutzer ein Login-Fenster, erscheint der neue Passwortmanager und fragt, ob er die Eingabe speichern soll. In den Einstellungen des Browsers lässt sich die Funktion auf Wunsch deaktivieren.

Einige Features von Opera Mini 4.2 wurden in der aktuellen Beta des Nachfolgers gestrichen. Dazu zählen die Skins, mit denen man das Design der Oberfläche anpassen konnte. Auch Opera Link, der Online-Synchronisationsdienst für Lesezeichen, ist verschwunden.

Ein Nachteil für Multimedia-Freunde: Videos öffnen sich auf Websites, die nicht für Mobiltelefone optimiert sind, nicht im Browser. Stattdessen wird der Mediaplayer des Telefons gestartet. Opera erklärte gegenüber CNET News, das es bislang keine Pläne gebe, das zu ändern.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Opera 5 Mini Websites nicht direkt, sondern nur über Operas hauseigene Server lädt. Das kann zum Beispiel in Hotels zu Schwierigkeiten führen, weil die Login-Seiten für die drahtlose Web-Verbindung nicht angezeigt werden. Man muss sich in diesem Fall mit einem anderen Browser einloggen und erst dann zu Opera 5 Mini wechseln.

Themenseiten: Browser, Handy, Java, Mobil, Mobile, Opera, Software

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