NEC, Casio und Hitachi legen Handygeschäfte zusammen

Der Zusammenschluss der Geschäftssparten erfolgt im April 2010. Die Unternehmen formen den zweitgrößten Handyhersteller des Landes. Hauptanteilseigner an dem Joint Venture ist NEC mit 66 Prozent.

NEC, Casio und Hitachi haben angekündigt, ihre Handysparten in ein Gemeinschaftsunternehmen zu überführen. Damit wollen sie dem großen Druck standhalten, dem Handyhersteller auf dem japanischen Markt ausgeliefert sind. Die drei Elektronikkonzerne formen den nach Sharp zweitgrößten Handyhersteller des Landes.

Hauptanteilseigner an dem „NEC Casio Mobile Communications“ genannten Joint Venture ist NEC mit 66 Prozent. Casio und Hitachi sind mit 17,34 Prozent beziehungsweise 16,66 Prozent beteiligt. Die Zusammenlegung der Geschäftsbereiche erfolgt im April 2010.

Für diesen Zeitpunkt ist auch eine Kapitalerhöhung geplant, die die Anteile von NEC und Casio an dem Gemeinschaftsunternehmen auf 70,4 Prozent beziehungsweise 20 Prozent steigern wird. Die Beteiligung von Hitachi hingegen wird auf 9,26 Prozent sinken.

Das Gemeinschaftsunternehmen kommt laut Wall Street Journal auf einen Marktanteil von 20,2 Prozent in Japan. Aktueller Marktführer ist dort Sharp mit 21,8 Prozent. Panasonic ist nach der Fusion von NEC, Casio und Hitachi der drittgrößte Handyhersteller des Landes mit 16,8 Prozent Marktanteil.

Themenseiten: Business, Casio, Handy, Hitachi, Mobil, Mobile, NEC

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