Skype stellt Add-on-Programm für Drittanbieter ein

Grund ist die geringe Nachfrage nach "Extras". In einer Übergangszeit führt der VoIP-Anbieter den Support der Add-ons und der zugehörigen API fort. Der Shop für Drittanbieter schließt am 25. Januar 2010.

Skype hat am Freitag sein Add-on-Programm „Extras“ eingestellt, das Drittanbietern die Entwicklung von Erweiterungen für den VoIP-Service des Unternehmens ermöglicht. In einem Blogeintrag und einer E-Mail an Entwickler hat Skype die geringe Nutzung als Grund für das Aus genannt.

Ab sofort nimmt Skype keine neuen Anwendungen mehr entgegen. Der Support vorhandener Add-ons wird weitergeführt, bis deren Zertifikate ablaufen. Anwender können die Plug-ins nach wie vor über die Client-Software installieren. Darüber hinaus wird Skype auch sein Application Programming Interface (API) fortführen.

Da viele Applikationen über Extras als kostenpflichtige Premium-Inhalte angeboten werden, hat die Einstellung des Programms auch wirtschaftliche Folgen für Entwickler. Bis zum 11. Dezember können sie noch Skype Credits verwenden. Bis zum 25. Januar müssen die letzten Rechnungen an Kunden ausgestellt werden. Danach schließt Skype seinen Shop für Drittanbieter.

Nach Unternehmensangaben steht die Schließung von Skype Extras in keinem Zusammenhang zum angekündigten Verkauf des VoIP-Anbieters. Anfang September hatte das Mutterunternehmen Ebay einen 65-Prozent-Anteil an Skype für 1,9 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe veräußert. Die Übernahme soll im vierten Quartal abgeschlossen werden.

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