„Jasper Forest“: Nehalem zieht in den Embedded-Bereich ein

Die Vierkern-CPU ist für den Dual-Prozessor-Betrieb geeignet. Ihre Leistungsaufnahme soll beim Vergleich von Zwei-Wege-Systemen 27 Watt unter der eines Standard-Xeon liegen.

Intel bringt die Nehalem-Architektur in den Embedded-Bereich. Der unter dem Codename „Jasper Forest“ entwickelte Chip soll in Blade-Servern, Routern, SAN- und NAS-Geräten zum Einsatz kommen. Die Markteinführung ist für Anfang 2010 geplant.

Jasper Forest basiert auf dem Nehalem EP und ist damit für den Dual-Prozessor-Einsatz geeignet. Der I/O-Hub ist integriert. Vor allem eine geringere Leistungsaufnahme stand im Fokus der Entwickler. In Verbindung mit dem 3420-Chipsatz liegt diese laut Intel bei einem Zwei-Wege-System (2,13 GHz) um 27 Watt unter der einer vergleichbaren Maschine mit Xeon L5528 (2,13 GHz) und 5520-Chipsatz. Über den typischen Betriebszeitraum eines solchen Geräts – Intel geht von sieben bis zehn Jahren aus – sollen sich so rund 200 Dollar an Stromkosten einsparen lassen.

Der Vierkern-Prozessor soll durch seine höhere Leistung die Konsolidierung von Workloads erlauben. Jasper Forest wird ein Thema auf dem Intel Developer Forum (IDF) sein, das vom 22. bis 24. September in San Francisco stattfindet. Dort soll es auch weitere Informationen zu den kommenden 32-Nanometer-CPUs geben. Erste Chips sind fürs vierte Quartal angekündigt.

Themenseiten: Hardware, Intel, Prozessoren

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