Matt gegen spiegelend: Macbook Pro von Apple im Praxiseinsatz

Ein mattes Display ließ sich bis vor kurzem nur für das größte Macbook Pro auswählen. Inzwischen gibt es die 45 Euro teure Option auch für die 15-Zoll-Geräte. Der ZDNet-Test zeigt, wie sich Matt- und Spiegel-Display in der Praxis verhalten.

Wer sich heute auf die Suche nach einem neuen Notebook begibt, wird schnell feststellen, dass sich bis auf den Unternehmensbereich das Angebot meist auf Geräte mit einem Spiegeldisplay beschränkt. Auf den ersten Blick liefern die mit Begriffen wie Glossy, CrystalShine, TrueLife, TrueBrite oder VibrantView bezeichneten Bildschirme brillantere Farben als ihre matten Pendants – das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn es sind auch matte Displays mit guter Farbwiedergabe erhältlich. VA- oder IPS-Panel bieten nicht nur eine sehr gute Farbdarstellung, sondern liefern auch einen hohen Kontrast und bieten eine gute Darstellungsqualität bei großen Blickwinkeln.

Allerdings sind VA- und IPS-Panel deutlich teurer als die für die meisten Notebooks verwendeten TN-Displays. Deren Nachteile wie schwacher Kontrast und matte Farbdarstellung umgehen die Hersteller damit, dass einfach eine Beschichtung, die vor Reflexionen schützt, weggelassen wird. Dadurch bieten die TN-Displays zwar eine gute Farbdarstellung und einen hohen Kontrast, sind anderseits jedoch anfällig für störende Reflexionen.

Viele Anwender berichten, dass man sich nach kurzer Zeit an die störenden Reflexionen gewöhnt. Allerdings warnen Ergonomie-Experten vor gesundheitlichen Risiken. „Das Auge versucht sich sowohl auf den Bildschirminhalt als auch auf das Reflexbild zu fokussieren. Durch die erhöhte Konzentration, die dadurch notwendig wird, können als Folge neben Ermüdung und Kopfschmerz auch noch Muskelverspannungen auftreten, die durch Köperzwangshaltungen versursacht werden“, sagte Harald Siekmann vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der die Reflexion von Bildschirmen im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universität Dortmund untersucht hat, gegenüber ORF.at. Zudem weist eine TCO-Studie von Ende 2008 darauf hin, dass Spiegeldisplays nur in ganz bestimmten Situationen geringe Vorteile gegenüber matten Bildschirmen bieten. Die Forscher empfehlen für den Einsatz am Arbeitsplatz daher, Displays mit matter Oberfläche zu verwenden. Die Queensland University of Technology rät ihren Studenten und Mitarbeiter, die mit spiegelnden Displays arbeiten, auf besondere Vorsichtsmaßnahmen zu achten.

Inzwischen regt sich auch unter den Anwendern Protest gegen das einseitige Angebot. Tausende von kritischen Apple-Usern haben eine Online-Petition unterzeichnet und Apple darin aufgefordert, eine matte Display-Option für die 13- und 15-Zoll-Geräte anzubieten. Apple hat inzwischen reagiert und liefert neben dem 17-Zoll-Macbook-Pro, das schon länger auch mit matter Oberfläche erhältlich ist, ebenfalls die 15-Zoll-Geräte bei Bedarf mit mattem Display aus. ZDNet.de hat die Unterschiede zwischen Matt- und Spiegeldisplay anhand zweier 17-Zoll-Macbook-Pros untersucht.

Themenseiten: Apple, Mac, Mobil, Mobile, Notebook, Notebooks, macOS

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

22 Kommentare zu Matt gegen spiegelend: Macbook Pro von Apple im Praxiseinsatz

Kommentar hinzufügen
  • Am 13. September 2009 um 11:32 von Rainer Hake

    Spiegel-Displays
    Schon seit den 80.er Jahren gibt es diese Diskussion. Bei den ersten Monitoren für den AppleII (damals von Philips in Deutschland eingführt, weil Apple so was noch nicht anbot) wurde auf entspiegelte Oberfläche Wert gelegt.Die monochromen Röhren waren in AMBER und GRÜN.

    Es gab sogar Zubehörentspieglungsfilter. Später wurde sogar in die europäische Arbeitsstättenverordung neben der minmalen Größe von 15" für Bildschirmarbeistplätze fetgelegt, das diese auch ENTSPIEGELT sein müssen.
    Ich nehme an, dass dies auch heute noch gilt.
    Der Monitor soll kein Spieglersatz sein, sondern ein gutes und für die Augen entspanntes Arbeiten ermöglichen. Das gilt im Büro wie im privaten Umfeld.
    Die PC Industrie sollte sich möglichst schnell umstellen, denn dann sinken auch die Preise für die entspiegelten Displays wegen der größeren Stückzahlen.
    Es ist schon widersinning, dass man in den Büros alles daran setzt möglichst gutes Licht (Tageslicht oder gleichwertig, Berufsgenossenschaftt fordert das)) zu schaffen und man dann die Räume verdunkelt, weil es sonst zu sehr spiegelt.

    • Am 20. September 2009 um 14:40 von Rudolf

      AW: Spiegel-Displays
      Das mag für die Masse der Bildschirmarbeitsplätze gelten und angebracht sein. Professionelle Grafikarbeit wird grundsätzlich am glasklaren "spiegelnden" Monitor realisiert und der Neigungswinkel geht eher gegen 90°.

      • Am 7. Oktober 2009 um 12:48 von Manuel

        AW: AW: Spiegel-Displays
        Professionelle Grafikarbeit wird grundsätzlich an spiegelnden Displays erledigt? Wie bitte? Wenn Glossy-Displays dafür angeblich unverzichtbar sind, wieso sind dann ausnahmslos alle Monitore (bspw. von EIZO oder Quato), die im Profi-Bereich eingesetzt werden, matt?

        • Am 22. Oktober 2009 um 23:03 von Markus

          AW: AW: AW: Spiegel-Displays
          @Manuel:

          Du kannst davon ausgehen, das Rudolf entweder:

          -> absolut null Ahnung von „professioneller Grafikarbeit“ hat und einfach nur so des Trollens wegen daher redet

          -> absolut null Ahnung von „professioneller Grafikarbeit“ hat, aber denkt da er es hat, da er in einer dieser Werbeagenturen arbeiten, die an Glossy Apple Cinema Displays sitzen (je größer desto besser) von den 30″ nur etwa 15″ Zoll verwenden können, weil das andere sich im Licht ihres (natürlich nicht Tageslicht-)Leuchtkörpers spiegelt oder der Außeneinstrahlung (denn man gibt ja nicht so viel Geld aus wenn einen nicht zumindest ein paar Leute von außen vom Fenster aus zuschauen könne) und dabei Layoute erstellt, die in der Art niemals gedruckt werden könnten, wenn nicht ein paar Fachleute mit mattem, farbkalibrierten EIZO-Druckvorstufen-Monitor, Tageslicht-Leuchten, und KNOW-HOW, überarbeitet werden :)

          Wer behauptet, das Glossy Bildschirme irgendwas mit Professionalität zu tun haben, Qualität bedeuten etc. der hat schlicht keine Ahnung.

          Der weiß beispielsweise auch nicht, das jeder Monitor – vor professioneller Entspiegelungsbehandlung – glossy ist, und bei Glossy-Bildschirmen einfach aus Kostengründen nur ein Arbeitsschritt weggelassen wird.

          • Am 12. Januar 2010 um 18:32 von "Spiegelnde" Displays

            AW: AW: AW: AW: Spiegel-Displays
            Für die „matte“ Fraktion empfehle ich doch matte Brillen, sind übrigens noch nicht zum Patent angemeldet.

        • Am 17. Juli 2012 um 13:32 von schwarz

          weil da bessere panels dahinterstecken, meist ips panels. ein ips panel allerdings, da muss ich den autor dieses artikels leider sagen, dass diese sehr sehr tief sind. mein ips panel monitor ist fast 10cm dick – dazu kommt, dass ips panels mehr strom verbrauchen und natürlich sind sie auch teurer. so einfach ist das also bei einem laptop leider nicht. also ich suche mir wenn es darauf ankommt und ich keinen externen monitor anschließen kann einfach eine relativ dunkle arbeitsumgebung.. das sollte doch möglich sein.

          • Am 17. Juli 2012 um 14:19 von Kai Schmerer

            Danke für ihr Feedback. In Sachen IPS liegen sie aber falsch, Im neuen iPad steckt auch ein IPS-Panel.

  • Am 13. September 2009 um 15:36 von Richard

    Spiegel-Display
    Also dieser Artikel scheint mir sehr schlecht ausgearbeitet zu sein.
    Seit einem Jahr bin ich stolzer Besitzter und vor allem überzeugter Nutzer eines Spielel-Display Notebook von Sony(hat gleiche Display Qualität wie Apple Macbooks). Also wenn ich zum Beispiel im Zug sitze und die Sonne auf das Display scheint braucht man nur den Neigungswinkel ein bisschen ändern und das Problem des Spiegelns wie es hier in diesem Bericht dargestellt wird ist behoben.
    Da ich mir nicht vorstellen kann dass Apple Nutzer so bequem sind dass sie nicht den Neigungswinkel anpassen scheint es mir das es sich um nicht representative Tests handeln kann.
    Zweitens ist die Darstellung der Notebooks in der Natur auch sehr unwahrscheinlich das diese mit so einem Neigungswinkel des Displays betrieben werden. Ich verwende zu einem optimalen Arbeiten einen Winkel von 100° – 110°. Bei so einem Neigungswinkel stört kein Baum, Sonne etc.
    Erreicht wird dies auch noch weil das Spiegeldisplay einfach mehr Kontrast, im Ganzen einfach besser ist.
    Diese meine Aussagen habe ich selber überprüft und stehe dazu!

    • Am 20. September 2009 um 14:37 von Rudolf

      AW: Spiegel-Display
      Richtig, professionelle Grafikarbeit wird ausschließlich an glasklaren "spiegelnden" Monitoren realisiert, denn matte Monitore "vernebeln" die Darstellung.

      • Am 23. Dezember 2009 um 17:23 von kumi

        AW: AW: Spiegel-Display
        Herr Rudolf,

        Sie haben ja sowas von überhaupt keinen Schimmer einer Ahnung von »professioneller Grafikarbeit«. Vom Posen schon eher :-)

    • Am 19. Januar 2010 um 18:10 von reinhold

      AW: Spiegel-Display
      Hallo zusammen,
      ich kann mich nur anschliessen und dazu nur bemerken, dass solche Leute, die zu faul sind, die Displayneigung einzustellen, doch besser nur mit Papier und Malstiften arbeiten sollten; das spiegelt ebenfalls nicht.
      Ich arbeite jetzt seit ca. 18 Jahren mit Note-books in Industrieumgebungen, und das Spiegeln, so denn welches auftritt, ist wahrlich das allergeringste Problem.

  • Am 17. September 2009 um 7:54 von Micha

    Spiegel-Displays
    Seit Monaten verfolge ich auf dem Notebook-Markt, daß es fast nur noch Spiegel-Displays gibt, obwohl genügend Anwender matte Displays fordern.
    An die Hersteller und Verfechter von Spiegel-Displays:
    Hat auch nur irgendjemand schon einen spiegelnden Desktop-Monitor gesehen?
    Ich jedenfalls (zumindest in den letzten Jahren) nicht.
    Warum dann nicht auch bei den Notebooks matte Displays?

    • Am 18. September 2009 um 14:57 von Richard

      AW: Spiegel-Displays
      In der Firma wo ich arbeite, arbeiten alle Mitarbeiter der Scan Abteilung(3D Figuren bearbeiten!) mit spiegelnden Desktop Monitoren da diese eine bessere Darstellung liefern als matte Displays.

  • Am 17. Oktober 2009 um 17:31 von N. Plesch

    Spiegel-Displays
    Die Firma MEDIA-Markt hat eine Kundenbefragung durchgeführt bezgl. der Monitoroberfläche bei Notebooks. Über 60% haben sich für eine matte Monitoroberfläche ausgesprochen, da Spiegelungen schlimmer sind als ein leichter Farbverlust bzw. eine leichte Unschärfe. Auch meine Erfahrungen im Umgang mit Fotos und Videos bei matten Monitoren sind durchaus gut. Ich würde mir immer wieder einen matten Monitor kaufen. Zusatzmonitore (20″ und größer) bei Desktops sind durchwegs matt. Dreimal darf man raten warum !!
    Es ist mir unverständlich, daß Notebook-Hersteller nicht auf diese Kunden- wünsche reagieren. Nur Apple scheint das kapiert zu haben.

    N.P.
    München

    • Am 22. Oktober 2009 um 23:13 von Markus

      AW: Spiegel-Displays
      Das liegt daran, das der Druck auf Apple höher ist.

      Bei anderen Notebooks spielt die professionelle Betrachtung der Bilder auf dem Bildschirm keine so große Rolle wie gerade bei Apple Rechnern die vor allem in der Druck- und Werbebranche verwendet werden.

      Hierbei kommt es auf das bestmögliche Bildergebnis an.

      Hierbei kann natürlich kein billig produzierter Glossy-Schirm verwendet werden, bei dem einfach der letzte Arbeitsschritt der Produktion, das Entspiegeln, weggelassen wurde.

      Nicht nur das, auch kommen matte Monitore näher an das Druckergebnis ran. So schwarz wie auf dem Bildschirm kann gar nicht gedruckt werden.

      Zudem ist es auch notwendig zur Beurteilung der Druckdaten eine reflektions und spiegelfreie Oberfläche zu haben.

      Rudolf, Richard und Co. sind Glossy-Lobbyisten, die diesen für die Hersteller bedeutend günstigeren Produktionsweg ziemlich unbeholfen hier rüber bringen wollen.

      Das Gegenteil findet sich in der Fachliteratur :)

      Wie schon oben erwähnt:
      Das die High-End-Profigeräte für die Druckvorstufe – von Quato oder Eizo – ALLESAMT MATT SIND, könnte doch fast einen Grund haben oder? ;)

    • Am 23. Oktober 2009 um 14:57 von Stefan

      AW: Spiegel-Displays
      Du erwähnst eine Befragung von Media-Markt. Die kann man nirgends finden. Woher hast Du diese Ergebnisse? Ich wäre an einem Link dazu interessiert.

      • Am 16. November 2009 um 13:51 von Gerd

        AW: AW: Spiegel-Displays
        Was interessiert dieses „… wo steht das?“

        Fakt ist: Im grafischen Bereich verzichten inzwischen ca. 70% meiner Kunden auf eine Neuanschaffung mit Glossy-Displays. (Apple)

        Begründung: Berufsgenossenschaft hat hier den Monitor-Arbeitsplatz entsprechend beschrieben.

        Früher oder später werden die Hersteller das merken und blöderweise wieder zurückrudern müssen ;-)

        Es wird ein Hochgenuss sein, Apple zu Kreuze kriechen zu sehen insbesondere deren Marketing-Fachidioten.

  • Am 3. Dezember 2009 um 12:34 von suillus

    Es ist ärgerlich …
    Es scheint wirklich große Unterschiede in den Empfindlichkeiten gegenüber Spiegeldisplays zu geben. Ich gehöre auch zu den Leuten, die dies maßlos stört und als Privatmann kann ich mir meine Räume auch nicht beliebig nach dem Computer ausrichten. Noch dazu, dass diese Geräte ja auch spiegeln wenn nur der Bildschirm einen in einem dunklen Raum ausleuchtet. Und wie man so verlaesslich Bilder bearbeiten koennen soll erschliesst sich mir nicht. Ja, mich stört das so sehr, dass ich bis heute nicht auf Apples imac umgestiegen bin obwohl ich so gerne möchte. Ich war eigentlich begeistert von diesen Rechnern, habe einen geordert und dann aber wegen der unerträglichen Spiegelei zurückgegeben. Das wird sich nicht ändern, bis Apple ein mattes Modell anbietet obwohl mich das neue 27er Modell sooo reizen würde. Ich könnte mir nach Lektüre zahlreicher Foren und Umfragen vorstellen, das es viele ähnliche Fälle gibt. Aber möglicherweise steckt dahinter ja auch eine Firmenstrategie, die wir nicht sehen – vielleicht erhöht sich Apples Marktanteil ja schlagartig, wenn sie nicht-spiegelnde Imacs anbieten oder aber das parallele Anbieten von spiegelnden- und Entspiegelten Displays rechnet sich nicht …?

  • Am 7. Dezember 2009 um 23:52 von Benno

    Gott sei DANK!
    Hallo zusammen.
    Ich habe seit ca. 3 Jahren nen spiegeldes Display an unserem Wohnzimmer-Surf-Notebook. Hat uns nie sonderlich gestört, da wir das Teil fast nur drinnen benutzt haben. Bildbesarbeitung mache ich immer am „Festrechner“ und einer fetten EIZO-Röhre. Nun sollte es neues MacBook Pro werden. Alle Artikel über matt und glänzend gelesen und auch im Fachmarkt zwei MacBooks mit unterschiedlichen Displays verglichen. Vorteil der Glasscheibe ist sicher der bessere Schutz des Displays, aber da hörts dann auch schon auf.
    Wir haben uns für das matte Display entschieden. Jetzt sitze ich hier in einem gemütlich dunklen Wohnzimmer und bin einfach nur ÜBERGLÜCKLICH mit unserer Wahl! Das alte Notebook schau ich mit dem Popo nicht mehr an ;-) Ich kann euch nur raten, die 50 Euro mehr auszugeben. Es lohnt sich wirklich. Auch wenn man keine Fotobearbeitung etc. damit macht (wenn doch, ist das matte eigentlich pflicht), ist es einfach unglaublich angenehm und entspannt für die Augen. Der ach so hoch gelobte Kontrast der glänzenden Displays fällt sowieso nur heftig auf, wenn die Dinger direkt neben einem matten Display stehen. Die eigene Wahrnehmung passt sich aber ruckzuck an das Bild an und dann ist auch das matte „knackschwarz“!

  • Am 9. Januar 2010 um 23:16 von nimy

    duck =)
    Hoffentlich lernt Apple daraus und bietet von jetzt an immer auch matte Display bei jedem Modell an. Meiner Meinung könnte man die spiegelnden komplett wegfallen lassen. Die Ente im Hintergrund tot aber alles =P

  • Am 14. Juni 2010 um 13:01 von Travis

    Im Profibereich
    Ich arbeite in der Werbebranche in den großen Agenturen in Hamburg.
    Alle kalibrierten Profi-Monitore sind matt!

    Es ist eine Zumutung an den Spiegelnden Apple-Displays arbeiten zu müssen.
    Besonders wenn bei der Bildretusche feinste Farbnuancen unterschieden werden müssen und Tageslicht oder Kunstlicht auf den Monitor gelangt.

    Deswegen sind seit neustem auch immer die Jalousien unten und die Grafiker hocken in dunkelen Räumen, weil die Displays so spiegeln.

    Subjektiv haben die Spiegeldisplays ein Brillanteres Bild.
    Allerdings nur bei optimaler Raumbeleuchtung. Praxisnutzen hat dies keinen.

    Ein matter Monitor hat so etwas wie ein analoges anti aliasing.
    Das sehe ich sogar als vorteil!

    MfG

    • Am 6. September 2010 um 15:36 von planius

      AW: Im Profibereich
      matte displays für profis

      glossy für leute ohne die erfahrung stundenlang photoshop im tageslicht bearbeiten zu müssen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *