Asus stellt P55-Mainboards für Intels Core-i5- und Core-i7-CPUs vor

Die Platinen der Serie P7P55D unterstützen den Sockel 1156 und den Intel-Chipsatz P55 Express. Dank CrossfireX und Quad-SLI können mehrere Grafikkarten im Verbund betrieben werden. Die Preise liegen je nach Ausstattung zwischen 120 und 240 Euro.

Asus hat seine ersten Mainboards der neuen P7P55D-Serie für Intels Core-i5- und Core-i7-CPUs auf den Markt gebracht. Die Modellvarianten LE, Pro, Evo und Deluxe unterstützen wie die Basisversion ohne Namenszusatz den Sockel 1156 und den Intel-Chipsatz P55 Express.

Auf die ATX-Boards passen bis zu vier Speicherriegel des Typs DDR3-1600/1333/1066 mit einer Gesamtkapazität von 16 GByte, die sich im Dual-Channel-Modus betreiben lassen. Die Modelle unterstützen sowohl ATIs CrossfireX als auch Nvidias Quad-SLI.

Die Spitzenversion P7P55D Deluxe bietet neun SATA-II-Anschlüsse, je einen E-SATA- und PATA-Port, zwei Firewire- und zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, 14 USB-Ports, einen 10-Kanal-HD-Soundchip sowie RAID-Funktionalität (Modi 0, 1, 5 und 10). Mittels einer optional erhältlichen Erweiterungskarte lassen sich zwei 6-GBit/s-SATA-Ports (SATA III) nachrüsten.

Für den Einbau einer externen Grafik oder anderer Erweiterungskarten stehen neben einem PCI-Express-x4-Steckplatz je zwei PCI-, PCI-Express-x1- und PCI-Express-x16-Slots zur Verfügung. Bei letzteren reduziert sich der Durchsatz automatisch von x16 auf x8, falls das Mainboard mit zwei Grafikkarten bestückt wird.

Diverse Stromspartechniken sollen den Energieverbrauch der PC-Komponenten je nach Leistungsbedarf dynamisch regeln (Hybrid-Phasen). Eine neue Frequenz-Wandler-Technik verbessert laut Hersteller die Leistungsfähigkeit. Mit „Asus Hybrid Prozessor“ können Nutzer per Bedienoberfläche das Mainboard ohne BIOS-Zugriff übertakten. Das funktioniert beim Deluxe auch mit der mitgelieferten Kabelfernbedienung „TurboV“. Eine Auto-Tuning-Funktion stellt verschiedene Overclocking-Optionen zur Auswahl und soll für einen stabilen Betrieb des Systems sorgen.

Mittels der Onboard-Linux-Oberfläche Express Gate können Nutzer kurz nach dem Einschalten des Rechners im Internet surfen, chatten und E-Mails abrufen, ohne das System vollständig hochzufahren.

Das P7P55D Deluxe ist ab sofort für 199 Euro im Handel erhältlich. Die übrigen Versionen mit geringerer Ausstattung kosten zwischen 119 und 179 Euro. Ab Ende September will Asus mit dem P7P55D Premium für 239 Euro auch eine Variante mit nativem SATA-III-Support anbieten.

Das P7P55D Deluxe nimmt Intels neue Core-i5- und Core-i7-CPUs auf (Bild: Asus).
Das P7P55D Deluxe nimmt Intels neue Core-i5- und Core-i7-CPUs auf (Bild: Asus).

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