Software von Teradata priorisiert häufig angeforderte Daten

"Heiße" Daten kommen auf die schnellsten verfügbaren Storage-Medien. Das soll die Anschaffungskosten um bis zu 90 Prozent reduzieren. Das Tool wird als Teil der Datenbank Teradata 13 ausgeliefert.

Teradata hat eine Lösung vorgestellt, die häufig abgefragte Daten auf besonders schnellen Laufwerken ablegen soll. „Teradata Virtual Storage“ sucht „heiße“ Daten heraus, schreibt das Unternehmen – solche, die Anwender besonders oft abrufen -, und legt sie auf dem schnellsten verfügbaren Speichermedium ab. „Kalte“ Daten kommen auf die langsameren Medien.

Teradata, das im Data-Warehouse-Bereich etwa mit Oracle und HP konkurriert, beziffert die durch Virtual Storage mögliche Ersparnis bei Neuanschaffungen auf bis zu 90 Prozent. Die Software kommt gemeinsam mit der Datenbanklösung Teradata 13. Sie soll einige der immer zahlreicheren Firmen anlocken, die wegen der Verfügbarkeit detaillierterer Analysen und besserem Risiko-Management begonnen haben, sich für Data-Warehousing-Produkte zu interessieren.

Laut Teradata passt sich Virtual Storage auch an, wenn die Datennutzung im Unternehmen sich verändern sollte. So könnten Protokolle der letzten 90 Tage von besonderem Interesse sein und würden als heiß eingestuft. Sinkt das Interesse nach Ablauf dieser Zeit, verschiebt die Software die Daten in den kalten Speicherbereich.

Data Warehousing ist einer von wenigen stark wachsenden Bereichen der IT-Branche – wie die damit verwandte Business Intelligence. Dies belegen nicht zuletzt angekündigte Einstiegspläne. Die Technologie gilt als Möglichkeit, die IT für die Zeit nach der Krise fit zu machen.

Themenseiten: Software, Storage, Teradata

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1 Kommentar zu Software von Teradata priorisiert häufig angeforderte Daten

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  • Am 26. August 2009 um 12:16 von gunzo

    Virtual Storage Lösung – ein alter Hut
    Die Virtual Storag zugrundeliegende Idee, Daten einer Datenbank nach Zugriffshäufigkeiten auf unterschiedlichen Laufwerken ("heiss" – "kalt") abzulegen, und das automatisch zu reorganisieren, habe ich bereits 1980 in meiner Dissertation beschrieben. Insofern also "ein alter Hut"!

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