Intel kauft Rapidmind

Das kanadische Unternehmen ist auf Parallelisierung spezialisiert. Es bietet ein Framework an, mit dem sich C++-Anwendungen entwickeln lassen, die die parallele Rechenkraft von Multi-Core-CPUs und Grafikprozessoren nutzen.

Das Rapidmind-Konzept als Diagramm (Bild: Rapidmind)
Das Rapidmind-Konzept als Diagramm (Bild: Rapidmind)

Intel hat den kanadischen Parallelisierungsspezialisten Rapidmind übernommen. Details zum Kaufpreis und den Rahmenbedingungen der Akquisition haben die Unternehmen nicht mitgeteilt.

Rapidmind ist eine Ausgründung der University of Waterloo in Ontario. Sie bietet ein Framework an, mit dem sich Daten in C++-Anwendungen parallelisieren lassen, um die Rechenkraft von Mehrkern- oder Grafikprozessoren zu nutzen.

Die Kanadier werden ihre Produkte für Intel- und AMD-CPUs, IBMs Cell Broadband Engine sowie GPUs von Nvidia und AMD nach eigenen Angaben auch nach der Übernahme weiterhin anbieten. Langfristig will Intel die Rapidmind-Technik in sein Software-Portfolio integrieren, einschließlich Intel Ct. Einzelheiten dazu sollen im Lauf des Jahres veröffentlicht werden.

Rapidmind verspricht Entwicklern, mit der Rapidmind-Software von Multi-Core-Prozessoren zu profitieren, ohne sich mit der Komplexität paralleler Datenverarbeitung auseinandersetzen zu müssen. Entsprechende Applikationen sollen automatisch mit der Zahl der Kerne skalieren, ohne dass die Entwickler sich Gedanken über eine Multi-Core-Architektur machen.

Themenseiten: Business, Intel, Übernahmen

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