Nokia erwägt Einstieg in den Netbook-Markt

Laut CEO Olli-Pekka Kallasvuo prüft der finnische Handyhersteller derzeit seine Möglichkeiten im Netbook-Markt. Er erwartet eine zunehmende Verschmelzung von Computern und mobilen Geräten.

Wie die „Economic Times“ berichtet, hat Nokia-CEO Olli-Pekka Kallasvuo auf einer Pressekonferenz in Indien Interesse am Netbook-Markt bekundet. Sein Unternehmen prüfe derzeit, welche Möglichkeiten sich dort für Nokia ergeben könnten, so die Zeitung.

Auslöser sei, dass sich Computer und mobile Geräte immer näher kämen und langsam miteinander verschmölzen. Laut Kallasvuo ergibt sich daraus eine gute Gelegenheit für sein Unternehmen.

Der finnische Handyhersteller hat schon in der Vergangenheit Interesse am Computer-Markt gezeigt. So bewirbt das Unternehmen sein Smartphone N97 als „mobilen Computer“. Zudem bietet Nokia mit den Tablets der N-Serie mobile Internetgeräte (MID) an.

Netbooks sprechen jedoch ein größeres Publikum an als MIDs, was für Nokia Anlass sein könnte, sein Angebot breiter zu fächern. 2008 wurden allein in Nordamerika rund 16 Millionen Netbooks verkauft.

Darüber hinaus drängen immer mehr Computerhersteller in den Smartphone-Markt. Acer hatte im Frühjahr seinen Einstieg angekündigt und die ersten Geräte, die teilweise aus dem Programm des im März 2008 übernommenen Anbieters E-Ten stammten, vorgestellt. Zudem bringt Dell in China das Android-Handy „mini3i“ auf den Markt, das der größte chinesische Mobilfunkprovider China Mobile vermarkten wird.

Themenseiten: Hardware, Netbooks, Nokia

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