Final von Windows Live Movie Maker steht zum Download bereit

Mit der speziell für für Windows 7 entwickelten Software lassen sich kurze Clips und Bildergalerien erstellen. Per "AutoMovie"-Funktion soll dies weniger als eine Minute dauern. Fertige Videos können in HD gespeichert, gebrannt und ins Internet gestellt werden.

Windows Live Movie Maker (Bild: Microsoft)
Windows Live Movie Maker (Bild: Microsoft)

Microsoft hat die finale Version von Windows Live Movie Maker veröffentlicht. Es ist Teil von Windows Live Essentials, zu dem auch Windows Live Messenger, Mail, Writer, Fotogalerie, Family Safety und Toolbar gehören.

Windows Live Movie Maker ist laut Microsoft das erste Programm, das speziell für Windows 7 entwickelt wurde. Mit ihm lassen sich „schnell und einfach“ kurze Clips und Bildergalerien erstellen, was per „AutoMovie“-Funktion weniger als eine Minute dauern soll.

Beispielsweise lässt sich ein Film aus mehreren Videos, Bildern und Musikstücken zusammenschneiden. Dabei stehen über 60 Übergänge, 18 Schwenk- und Zoom-Optionen sowie 20 visuelle Effekte zur Verfügung. Außerdem können Videos geschnitten und aufgeteilt werden. Eine Vorschau zeigt vorab, wie das Bearbeitungsergebnis aussieht.

Windows Live Movie Maker beinhaltet auch Sharing-Funktionen, mit denen sich fertige Videos mit wenigen Mausklicks bei YouTube oder Facebook einstellen lassen. Plug-ins für andere Sharing-Websites sollen folgen. Darüber hinaus können Anwender ihre Kreationen auch als HD-Video abspeichern, in andere Formate konvertieren (QuickTime, AVCHD und MPEG-4), auf DVD brennen, auf mobile Geräte überspielen oder per E-Mail verschicken.

Unter windowslive.com/Desktop/MovieMaker bietet Microsoft einige Lehrvideos an, in denen die einzelnen Funktionen von Windows Live Movie Maker Schritt für Schritt erklärt werden. Das Programm steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Durch die Ausgliederung der jetzt unter Windows Live Essentials zusammengefassten Zusatzanwendungen will Microsoft die Entwicklung neuer Betriebssysteme beschleunigen. Außerdem erfüllt das Unternehmen damit Forderungen von Wettbewerbshütern, die häufig die Koppelung bestimmter Anwendungen an das Betriebssystem kritisiert haben.

Themenseiten: Microsoft, Software, Windows 7

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