Kurz-URL-Dienst Tr.im macht doch weiter

Betreiber Nambu Networks sucht einen Käufer. Bis dahin wird der Dienst "unbegrenzt" weitergeführt. Im neusten Blogeintrag schimpft die Führung erneut auf das Monopol von Bit-ly bei Twitter.

Logo von Tr.im
Logo von Tr.im

Der Kurz-URL-Dienst Tr.im hat den Betrieb wieder aufgenommen. Bestehende Links sind weiterhin aktiv, und Nutzer können neue anlegen. Ein Blogeintrag des Mutterunternehmens Nambu Networks besagt, man werde Tr.im aufgrund des zahlreichen Feedbacks von Nutzern „unbegrenzt“ weiterlaufen lassen, während man einen Käufer suche.

Tr.im hatte vergangene Woche mit technischen Problemen zu kämpfen. Mehrere Stunden standen seine verkürzten URLs für den Einsatz in Mikroblogging-Nachrichten oder anderen Texten mit Beschränkung der Zeichenzahl nicht zur Verfügung. Am Wochenende entschied die Führung dann, den Dienst zum Jahresende samt allen Links einzustellen.

Jetzt heißt es, die Entscheidung zur Schließung samt Rücknahme sei kein Marketing-Schachzug gewesen. Auch werde man nie eine Frameleiste über die verlinkte Seite legen oder Werbung zwischenschalten. Dies würde zwar Umsatz bringen, sei aber gegen die Grundsätze, auf denen Tr.im aufbaue.

Der Blogbeitrag von heute Nacht warnt außerdem andere Kurz-URL-Dienste vor den Problemen, die durch Twitters exklusive Nutzung von Bit.ly auf sie zukämen. „Das ist eine der Realitäten, wenn man ein Monopol herausfordert“, heißt es. „Diese Art von Favoritentum wird für alle ein Problem werden, die Dienste rund um Twitter entwickeln.“

Themenseiten: Internet, Nambu, Networking, Soziale Netze, Twitter

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