Infineons Sparte für Wireline Communications heißt bald Lantiq

Sie will sich unter den Top-15-Prozessorherstellern ohne Fertigungsanlage etablieren. Ein Schwerpunkt ist ein breites Portfolio an DSL-Hardware, der zweite sind Systems-on-a-Chip rund um Heimvernetzung und Internet-Telefonie.

Die Infineon Technologies AG und Golden Gate Capital haben bekannt gegeben, dass das Segment Wireline Communications nach Abschluss der kürzlich angekündigten Transaktion als Lantiq firmieren wird. „Während der letzten Jahre haben wir – basierend auf unserem umfassenden und innovativen Produkt-Portfolio – eine starke Position und ein signifikantes Wachstum im Markt für drahtgebundene Kommunikation erreicht“, sagte Christian Wolff, designierter CEO von Lantiq. „Wir fokussieren uns stark auf diesen Markt und sehen vielversprechende Möglichkeiten in Bereichen wie IPTV, Home Networking und der kommenden Generation von IP-basierten Netzwerken.“

Am 7. Juli 2009 hatte Infineon den Verkauf seiner Wireline Communications Division (WLC) für 250 Millionen Euro an den Investor Golden Gate Capital bekannt gegeben. Die Transaktion soll im Herbst 2009 mit dem Übergang aller Produkte, Projekte und Standorte von der derzeitigen WLC Division auf Lantiq abgeschlossen sein.

Lantiq soll dann zu den weltweit führenden 15 Halbleiterunternehmen ohne eigene Fertigungsanlagen („fabless“) gehören und umfassende Lösungen für die drahtgebundene Kommunikation und Breitbandzugangslösungen aus einer Hand bieten. Als einer von wenigen Anbietern will man ein komplettes DSL-Portfolio an End-to-End-Produkten vorhalten und DSL, VoIP und Home-Networking in komplexe SoCs (Systems-on-a-Chip) integrieren.

Themenseiten: Business, DSL, Infineon, Kommunikation, Lantiq, VoIP

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