Facebook kauft Feed-Aggregation-Start-up FriendFeed

Die vier FriendFeed-Gründer erhalten Positionen im gehoben Facebook-Management. Das Social Network übernimmt auch die zwölf Mitarbeiter des Start-ups. Der Service soll vorerst unverändert weitergeführt werden.

Facebook hat das kalifornische Start-up FriendFeed übernommen. Der Dienst ermöglicht es, Aktivitäten von Mitgliedern verschiedener Webplattformen sowie Social Networks wie Facebook oder Twitter zu verfolgen und Inhalte mit Freunden zu teilen. Über die finanziellen Details der Transaktion haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

FriendFeed wurde 2007 von den ehemaligen Google-Mitarbeitern Bret Taylor, Paul Buchheit, Jim Norris und Sanjeev Jingh gegründet, die an der Entwicklung von Google Mail und Google Maps beteiligt waren. Alle vier erhalten Facebook zufolge Positionen im gehobenen Management. Die übrigen zwölf Mitarbeiter von FriendFeed wechseln ebenfalls zu Facebook.

Nach der Übernahme soll FriendFeed vorerst unverändert weitergeführt werden. „Wir überlegen noch zusammen mit dem Facebook-Team, wie unsere langfristigen Pläne für FriendFeed aussehen“, schreibt Taylor in einem Blogeintrag. Eine Einstellung des Dienstes schließt er aus.

Facebook hat bislang nur wenig Zukäufe getätigt. Vor zwei Jahren hatte das soziale Netzwerk das Start-up Parakey übernommen, um die Gründer des Unternehmens, die den Firefox-Browser ins Leben gerufen haben, für sein Team zu gewinnen. Anfang des Jahres war Facebook mit einem Übernahmeangebot für Twitter gescheitert.

Über FriendFeed lassen sich unter anderem Inhalte wie Fotos oder Videos mit Freunden teilen (Bild:FriendFeed).
Über FriendFeed lassen sich unter anderem Inhalte wie Fotos oder Videos mit Freunden teilen (Bild:FriendFeed).

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